Circulating Photographs: Materials, Practices, Institutions

Die Fotothek der Bibliotheca Hertziana in Rom organisiert im März 2019 einen fotogeschichtlichen Kurs für MA Studenten, Dokktoranden und Postgraduierte:

Circulating Photographs: Materials, Practices, Institutions

Looking for historical conditions that enabled photographs to circulate requires a closer investigation of premises related to such interactions:

1. The material foundations of photography, i.e., its historically shifting concreteness in terms of production processes and technologies.

2. The ensemble of practices, i.e., the methods and channels that have been developed, cultivated and refined for the circulation of photographs.

3. The diversity of institutions that have been created or adapted to this purpose.

s. Call for Papers: http://www.biblhertz.it/en/news/call-for-papers/cities-in-crisis-emergency-measures-in-architecture-and-urbanism-1400-1700/#c3604
Deadline: 22. Okotober 2018

Archiv des Fotografen Harald Hauswald wird digitalisiert

Der Ostkreuz-Verein für Fotografie startet mit der Archivierung und Digitalisierung des Negativ-Bestandes des Fotografen Harald Hauswald. Über 230.000 Schwarz-Weiß- und Farbaufnahmen aus Hauswalds Negativ-Bestand werden innerhalb der nächsten zwei Jahre archiviert und digitalisiert.

Ziel der Kooperation zwischen dem Ostkreuz-Verein, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die das gemeinsame Vorhaben mit 200.000 € unterstützt, und der Agentur OSTKREUZ ist es, der Öffentlichkeit mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen neue Perspektiven auf die ostdeutsche wie auch gesamtdeutsche Zeitgeschichte zu ermöglichen.

Harald Hauswalds Fotografien sind eine unverzichtbare Quelle, um das Alltagsleben, die Entwicklung des Ost-Berliner Stadtraums oder das Wirken oppositioneller Gruppen, KünstlerInnen und Jugendkulturen in der DDR zu rekonstruieren.

Ab 2020 werden über 6.000 bekannte und unbekannte Aufnahmen Hauswalds online über die Bundesstiftung Aufarbeitung und die Agentur OSTKREUZ zugänglich sein.

via Pressemeldung

https://www.ostkreuz.de/fotografen/harald-hauswald/

Walisische Porträts für Wikimedia Commons und Wikidata

National Library of Wales hat in einem großen Projekt mit Wikimedia daran gearbeitet Teile der Bildsammlung open access zugänglich zu machen.

5000 Porträts sind einmal über Wikimedia zugänglich, zudem wurden die reichten Metadaten als linked open data über Wikidata zur Verfügung gestellt.

Die Bibliothek profitiert davon durch eine sehr viel höhere Sichtbarkeit zu Zugriffzahlen auf ihre Objekte.

http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/4800-welsh-portraits-added-to-wikimedia-commons-and-wikidata

Rundbrief Fotografie Vol. 25 (2018) No. 2

Das neue Heft ist erschienen:
http://www.rundbrief-fotografie.de/archiv/hefte/rf-98

MEDIENGESCHICHTE

Jacob Birken
Die Sacramento Street hinab: Arnold Genthes Aufnahme aus San Francisco vom 18. April 1906 zwischen Künstlerfotografie und Nachrichtenbild (S. 8–18)

Bernd Stiegler
Die Welt als Fläche und Form: Otto Steinert und die Fotografie
(S. 19–31)

MATERIALITÄT

Dirk Lichtblau, Alice Tran und Michael Rothe
Die Röntgenbilder der Displaced Persons: Eine Zustandsuntersuchung der Filmträger mit dem SurveNIR System (S. 32–46)

BERICHTE

Muriel Willi
„Camera Work“ transnational und interdisziplinär: Zur Konferenz „Camera Work: History and Global Research of an International Art Magazine“ in Zürich, 9.–11. März 2018 (S. 47–51)

LITERATUR

Rezensionen

Maria Männig
Die Diathek als (potenzielles) Forschungsobjekt: Anke Napp zur Diasammlung des Kunstgeschichtlichen Seminars Hamburg (S. 52–54)

Evelyn Runge
Ungehobene Schätze: Best-Practice-Beispiele aus der Visual History (S. 54–57)

Rolf Sachsse
Experiment Montage: Eine eigenwillige Geschichte der Fotomontage (S. 57–59)

Jubilee Photographica Auction

Die Bestände der Sammlerin und Kunsthändlerin Beryl Vosburgh werden am 3. Mai in Newbury versteigert.

The auction comprises items from Jubilee Photographica, Beryl’s shop as well as those from her own 40-year collection. It comprises a multitude of fine images, including works by Julia Margaret Cameron, William Fox Talbot – one of the founders of modern photography, Angus McBean and Cecil Beaton, theatrical images, Hattie Jacques’ collection of postcards of Gaiety Girls, Daguerreotypes, ambrotypes, photographic jewellery, stereoscopic images, photograph albums and topographical images from around the world. However, the core is several thousand cartes de visite, which are of huge social interest as precursors to photographic postcards, are expected to be very popular amongst collectors.

http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/auction-jubilee-beryl-vosburgh-collection-3-may-2018
http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/obituary-beryl-vosburgh-nee-roques-1932-2016

DigiCONFLICT: Digital Heritage in Cultural Conflicts

Das Projekt DigiCONFLICT – Digital Heritage in Cultural Conflicts wird von einer internationalen Forschergruppe unter Dr. G. Pasternak, De Montfort University in Leicester (UK), Prof. Manikowska, Institute of Art of the Polish Academy of Sciences (Polen) und Dr. M.T. Tureby, Linköping University (Schweden) durchgeführt.

DigiCONFLICT will explore the impact of digital heritage on contemporary engagements with the past in specific national frameworks in Poland, Sweden and Israel. Focusing on oral history, photography and multimedia museums as some of the most common media used to digitalize cultural heritage, the project responds to the Call’s ‘Critical Engagements with Digital Heritage’ trajectory, endeavoring to challenge widespread claims about the universality and democratizing abilities of digital heritage. Even though digital heritage maintains the potential to increase cohesion across nations and social groups, it is equally used to cement elite power structures, define what counts as cultural heritage, and determine whose cultural heritage is worthy of preservation. While acknowledging the role digital heritage plays in shaping and distributing cultural heritage, the project’s point of departure is that digital heritage cannot be considered in separation from historical, cultural and national contexts. The project has three main aims: 1) to explore how national politics affect digital definitions of cultural heritage, 2) to investigate who creates and engages with digital heritage, and how, and 3) to study how the scope and value of cultural heritage are being negotiated and reformulated in a digital context.

mehr:

https://heuright.eu/news/jpich-digital-heritage-call-digiconflict-digital-heritage-in-cultural-conflicts/

http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/dmu-secures-500-000-grant-from-jpich

http://www.jpi-culturalheritage.eu/2017/12/eight-transnational-research-consortiums-will-receive-funding-in-the-programme-digital-heritage/

101 Photographs

Die Seite 101 Photographs präsentiert eine Auswahl der Sammlung des Center for Image Research and Diffusion (CRDI) in Girona.

Das scheint Teil eines größeren Projekts zu sein, für Girona ein virtuelle Fotomuseum zu etablieren.

http://www.girona.cat/sgdap/cat/recursos_fotografia.php
https://www.iasa-web.org/centre-image-research-diffusion-crdi-girona-presents-virtual-exhibitions

via http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/website-101-photographs

Netzwerk Fotoarchive e.V. jetzt unter dem Dach der DGPh

Die Mitglieder von Netzwerk Fotoarchive e.V. und der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)
haben beschlossen, die Aktivitäten von Netzwerk Fotoarchive ab sofort unter dem Dach der DGPh fortzuführen.

Netzwerk Fotoarchive e.V. war 2011 auf Anregung von Photonews als gemeinnütziger Verein gegründet worden, um Initiativen und photographische Verbände zur Sicherung photographischer Nachlässe zu bündeln. Neben der DGPh gehörten Verbände wie BFF, FREELENS und BVPA sowie die Deutsche Fotothek in Dresden zu den Gründungsmitgliedern. Damit wurde auf die ungewisse Zukunft vieler photographischer Archivbestände reagiert. Die STIFTUNG KULTURWERK der VG BILD-KUNST förderte das Projekt 2011.
Die Webseite www.netzwerk-fotoarchive.de informiert seither über institutionell bereits gesicherte Photoarchive, über Veranstaltungen zum Thema und klärt Photographen oder Erben bzw. Nachlassverwalter mit einem Merkblatt über die wichtigsten Aspekte für das Angebot eines Photobestandes auf.
2013 realisierte das Netzwerk Fotoarchive eine Umfrage unter öffentlich- rechtlichen Institutionen in Deutschland. Die Ergebnisse verdeutlichen die verschiedenen thematischen und regionalen Sammlungsgebiete im Bereich der Photographie. Seit Anfang an gab es eine besonders enge Zusammenarbeit zwischen der DGPh und Netzwerk Fotoarchive. 2012 war Netzwerk Fotoarchive e.V. Kooperationspartner bei dem vielbeachteten DGPh-Symposium Der Gang der Dinge. Welche Zukunft haben photographische Archive und Nachlässe?, zu dem 2013 eine Publikation erschien.
Die DGPh ist als Dachverband wichtiger Ansprechpartner für Photographen, wenn es um Fragen zu ihren Archiven geht. Dies hat zu der Entscheidung geführt, auf eine doppelte Vereinsstruktur zu verzichten und die Kräfte innerhalb der DGPh zu bündeln. In einer außerordentlichen Sitzung Ende Juni 2017 hat der Verein Netzwerk Fotoarchive seine Auflösung beschlossen. Das Vereinsvermögen geht an die DGPh über. Die Website www.netzwerk-fotoarchive.de wird von der DGPh fortgeführt und ausgebaut.

Die Verbände BFF, BVPA und FREELENS unterstützen ausdrücklich die Fortführung des gemeinnützigen Projekts innerhalb der DGPh und haben ihre weitere Mitarbeit am Netzwerk bekräftigt. Allen Beteiligten ist bewusst, dass die Photographieszene in Deutschland weiter vor großen Herausforderungen steht, um aktuelle und zukünftige Photographennachlässe zu sichern und zugänglich zu machen. Zudem gilt es, über die vielen (regionalen) Initiativen und Institutionen zu informieren, die photographische Archive und Nachlässe bewahren. „Die DGPh freut sich darauf, das Netzwerk weiterführen zu können. Diese absolut notwendige Plattform muss erhalten bleiben und angesichts der erwartbaren Entwicklungen auch ausgebaut werden“, meint DGPh-Vorsitzender Ditmar Schädel.

via Pressemitteilung

Neue Publikationen zur Kriegsfotografie

British photographic history hat diese Woche zwei neue Publikationen zur Kriegsfotografie:

Zur Annexion der Krim im Zarenreich:
Shadows of War. Roger Fenton’s Photographs of the Crimea, 1855
http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/publication-shadows-of-war-roger-fenton-s-photographs-of-the-crim

Zum 1. Weltkrieg:
No Man’s Land: Women’s Photography and the First World War / from 7 October 2017
http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/exhibition-no-man-s-land-women-s-photography-and-the-first-world-

Für die Archiverung nicht tauglich

Es hatten mich schon mehrfach Kollegen vor nicht tauglichem Archivverpackungen für Negative gewarnt. Aber es ist doch schon lehrreich zu sehen, was daraus im Zweifelsfall werden kann.

Dachbodenfund aus der Auflösung eines Fotoateliers. Da löst sich wirklich einiges auf. :-)