The Art of the American Snapshot

Princeton University Press hat eine neue Publikation zur Knipserfotografie herausgebracht:

The Art of the American Snapshot, 1888-1978
From the Collection of Robert E. Jackson
Sarah Greenough u. Diane Waggoner (Hrsg.)
mit Sarah Kennel u. Matthew S. Witkovsky
288 Seiten, Duotondruck

mehr auf der Website des Verlags

Dazu gibt es eine gleichnamige Ausstellung in Washington, über deren Seite auch online im Katalog geschnuppert werden kann: Buch zum blättern (kurz gefasst).

Ferner gibt es einen mp3-Audiofile zur Austellung via luxmedia.
(Interview mit dem Sammler Robert E. Jackson)

gefunden auf photohist.fr

Das verlorene Paradies im Vest

Eine Ausstellung im Vestischen Museum in Recklinghausen zeigt noch bis zum 4. November 75 Fotos des Heimatforschers Joseph Schäfer (1867-1938). Anfang des 20. Jahrhunderts dokumentierte der preußische Beamte unbekannte oder heute verschwundene architektonische und landschaftliche Schönheiten im Vest.

Verlorene Paradiese. Der Fotograf Joseph Schäfer und das Vest Recklinghausen zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Vestischen Museum
Hohenzollernstr. 12
Recklinghausen

via www.ruhr-guide.de

Battaglia-Ausstellung beim Fotofestival Mannheim.Ludwigshafen.Heidelberg

Rund 80 Künstler aus aller Welt stellen derzeit auf dem Fotofestival Mannheim.Ludwigshafen.Heidelberg unter dem Motto „Reality Crossings“ ihre Fotoarbeiten aus.

Neben den vorwiegend jungen Künstlern ist auch die Preisträgerin Letizia Battaglia des Erich-Salomon-Preises der deutschen Gesellschaft für Fotografie, den sie vor kurzem für ihr Lebenswerk erhalten hat, vertreten (s. Post zum Erich-Salomon-Preis).

Die Fotografin portraitiert mit der Kamera die dunklen Seiten Italiens und konfrontiert den Betrachter mit Mafia-Verbrechen und Szenen trauernder Angehöriger der Opfer.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. 10. 2007.

Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie

Erstmalig wird im Rahmen der „Darmstädter Tage der Fotografie“ (18. – 20. April 2008, Designhaus Darmstadt) der mit 5000 € dotierte Merck-Preis für zeitgenössische Fotokunst verliehen.

Der vom Chemie und Pharma-Unternehmen Merck gesponserte Preis wird unter dem Preiskonzept „Best of Show“ vergeben, was heißt, dass neben dem Werk auch die Präsentation auf dem Fotofestival ein Auswahlkriterium für die Jury darstellt.

Das Thema des Wettbewerbs lautet „Querdenker – Vom Kopf an die Wand“ und die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. November.

mehr dazu auf der Website

Frühe Porträtfotografie in Chemnitz

Zum Abschluss des Ausstellungsjahres 2007 präsentiert das Schloßbergmuseum einen ganz besonderen Leckerbissen: Ab dem 3. Oktober werden unter dem Titel „Spiegelbilder“ 100 europäische und amerikanische Porträtdaguerreotypien zu sehen sein. Die kostbaren Bildnisse aus der Pionierzeit der Fotografie stammen aus der Kollektion der Chemnitzer Fotografiesammler May und Jochen Voigt. Designprofessor Jochen Voigt �bernahm auch die Gestaltung der Exposition, die bis 24. Februar 2008 im Refektorium des Schloßbergmuseums zu sehen ist. Ein umfangreicher Katalog wird die Ausstellung begleiten.

mehr über die Seite des Museums

Firenze 1944-1945

Am 17. September wird in Florenz die Ausstellung Firenze 1944-1945 eröffnet. Die Fotodokumente von Kriegszerstörung und Kunstschutz sind im Gabinetto Disgni e Stampe der Uffizien ausgestellt. Die Ausstellung hat Marilena Tamassia vom Gabinetto Fotografico kuratiert.

via lista s-fotografie

Ursula Kaufmann „Tanzfotografie“

Seit mehr als zwei Jahrzehnten prägt die Essener Fotografin Ursula Kaufmann die Tanzfotografie hierzulande. Einen Namen machte sie sich mit dem erstmals im Jahr 1998 herausgegebenen und längst vergriffenen Bildband über die Arbeit Pina Bauschs, die sie schon lange intensiv begleitet.
Die Handschrift von Ursula Kaufmann beeindruckt nachhaltig in ihrer überbordenden Farbintensität, großen Expressivität, Schönheit und Vitalität. Gleichermaßen geschätzt von Künstlern und Presse, erhalten bei ihr zahlreiche Augenblicke Ewigkeit, darunter aus Choreografien von Rodolpho Leoni, Vera Sander, Jochen Ulrich sowie Alain Platel im Rahmen der Ruhrtriennale.

via www.kulturserver.de

weiter
www.ursulakaufmann.de
www.tanzhaus-nrw.de

Stille Welten. Photographische Werke von Rainer Gaertner

Die stillgelegten Hütten, Zechen und Kokereien im Ruhrgebiet sind das Thema der Ausstellung mit Werken von Rainer Gaertner im Museum Zeche Zollern in Dortmund. Eröffnung heute.

Stille Welten
Photographische Werke von Rainer Gaertner

Ausstellungsseite
17. Juni (Eröffnung 11 Uhr) bis 19. August 2007
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern – Alte Werkstatt
Grubenweg 5, 44388 Dortmund

via forum geschichtskultur-ruhr

Heinrich Ernemann – Fotoindustrie und Bilderwelten

Ab dem 14. Juni 2007 gibt die Ausstellung zu Heinrich Ernemann in Dresden erstmals Einblick in die restaurierten Direktionsräume der Foto- und Filmfirma Ernemann – einem historisch bedeutendem dresdener Industriezweig. Von hier aus leitete der Gründer, Heinrich Ernemann, das Unternehmen.

Das Unternehmen, 1889 als kleine Kameratischlerei gegründet, konnte sich rasch als eine der erfolgreichsten Firmen der feinmechanisch-optischen Industrie Europas etablieren.

Die Präsentation ist Teil des Ausbaus einer neuen, technik- und medienhistorisch orientierten Dauerausstellung der technischen Sammlungen. Gezeigt werden Fotoapparate, frühe Filmkameras und -projektoren, Dokumente und Produktwerbung. Doch richtet sich der Blick nicht nur auf die Geräte, sondern auch auf die Bilder, die mit ihnen gemacht wurden. Hierzu gehörten etwa Amateure wie die Missionarin Amy Albrecht, der Dokumentarfilmer Hans Schomburgk, der Theaterfotograf Hans Böhm oder der Künstler Marcel Duchamp.

Technische Sammlungen. Museen der Stadt Dresden
Junghansstraße 1-3
01277 Dresden

Am 30. Juni gibt es zudem die Tagung Bilder | Maschinen. Fotografie und Film mit Geräten der Firma Heinrich Ernemann

Programm der Tagung und mehr Informationen zur Ausstellung via photo.dresden.de

Orientfotos um 1900 von Friedrich Sarre

Wer diese interessante Ausstellung im Pergamonmuseum besuchen möchte, braucht etwas Geduld und Orientierungssinn. Die Mitarbeiter schienen nicht so recht über die laufenden Ausstellungen informiert zu werden und tatsächlich hängen die Aufnahmen etwas unscheinbar am Treppenaufgang zum Museum für Islamische Kunst.

Das verfügare Infoblatt bietet einiges an Hintergrundwissen zum herausragenden Forscher, Sammler und Begründer der Abteilung für islamische Kunst. Zur Bildsammlung selbst sucht man dort aber vergeblich nach Informationen. Weder Verbleib und Umfang des Bildarchivs noch Informationen zu Sarre als Fotograf sind dort vermerkt. Hier kann nur vermutet werden, dass es sich um Reprints von Sarres Negativen handelt, die zur Sammlung des Museums gehören dürften.

Die ausgestellten Aufnahmen geben Zeugnis von der Baukultur des Orients, darüberhinaus verraten sie aber auch ein volkskundliches und landeskundliches Interesse des Fotografen. Für Freunde von Reisefotografie oder archäologischer Fotografie ist die Ausstellung auf jeden Fall empfehlenswert und eine Runde durch das Pergamonmuseum kann auch nicht schaden.

Orientfotos um 1900 von Friedrich Sarre
Berlin, Pergamonmuseum, Museum für Islamische Kunst
31. März – 19. August 2007

Wikipedia: Friedrich Sarre

Günther Schaefer – Berlin

Noch ein Fund meiner Berlin-Reise Anfang der Woche: In der Bahnhofspassage im Potsdam gibt es eine Aussstellung mit Berlin-Aufnahmen von Günther Schaefer seit dem Fall der Mauer. Der Fotograf verkauft in der Ausstllung sein Buch Berlin – Bilder aus zwei Jahrtausenden. Wer Glück hat und den Fotografen antrifft, bekommt es signiert.

Mehr zum Buch auf berliner-mauer-kunst.net

Bound for Glory. America in Color

Nur noch bis zum Wochenende läuft die Ausstellung des Fotografie Forum international. Sie zeigt die im Rahmen der FSA-Dokumentation (Farm Security Administration) entstandenden Farbaufnahmen der Library of Congress.
Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit des Fotografie Forum international mit der Library of Congress und dem Foam Fotografiemuseum Amsterdam.

Bound for Glory. America in Color
bis 29.04.2007 Frankfurt
Fotografie Forum international
Frankfurt

mehr via fotografie-forum

Spurensuche – Polizeifotografie in Mannheim 1945 – 1970

Die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim kündigen für den September diesen Jahres eine Ausstellung an: Spurensuche – Polizeifotografie in Mannheim 1945 – 1970:

Die Bilder, die von den Fotografen der Mannheimer Polizeidirektion seit dem Ende des zweiten Weltkriegs angefertigt wurden, tragen eine Besonderheit in sich: Ihre Fotografen hatten nicht die Intention, mit Leidenschaft „schöne“ Bilder anzufertigen, vielmehr stand das Dokumentarische im Vordergrund. Ihr Ziel war es, Bilder vorzulegen, die es bei späterer Betrachtung ermöglichten, die Gegebenheiten vor Ort exakt zu definieren. Diese Orte sind Tat- und Unfallorte, dies ist für uns heute nicht immer zu erkennen, so lakonisch und reduziert erscheinen die Fotografien.
Dass dabei den Fotografen historisch und soziologisch bedeutsame Aufnahmen gelangen, die darüber hinaus auch künstlerische Impulse spüren lassen, war bei ihrer Entstehung nicht vorhersehbar. Alltagsleben wird in ungeschönter Direktheit sichtbar – egal ob ein Weihnachtsfest in einer Kaschemme, ein Aufenthaltsraum am Mannheimer Hafen oder Notsiedlungen in den Vororten.
Wir werden Zeugen des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, sehen die privaten Lebensverhältnisse der Mannheimerinnen und Mannheimer und gewinnen neue Einblicke in eine gar nicht so ferne Vergangenheit.
„Spurensuche“ präsentiert die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in Mannheim in neuem Licht.

16.9.2007 – 16.12.2007
Museum Zeughaus C5

via net-tribune.de