IIIF-Image Viewer

Der IIIF kümmert sich um die Interoperabilität von Bilddaten und damit die bessere Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von Bildern im Web. Der Initiative gehören große Bildarchive und Bibliotheken an.

IIIF (International Image Interoperability Framework) has the following goals:

To give scholars an unprecedented level of uniform and rich access to image-based resources hosted around the world.
To define a set of common application programming interfaces that support interoperability between image repositories.
To develop, cultivate and document shared technologies, such as image servers and web clients, that provide a world-class user experience in viewing, comparing, manipulating and annotating images.

In puncto Imageviewer hat die Initiative einige auf ihrer Website:

http://iiif.io/apps-demos.html

DGPh-Stipendium zur Geschichte des deutschsprachigen Photobuchs

Die Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergibt 2015 zum zweiten Mal ein Stipendium zur Geschichte des deutschsprachigen Photobuchs. Mit diesem Stipendium, das zunächst zehn Jahre lang im zweijährlichen Rhythmus ausgeschrieben wird, soll die historische Erforschung aller Aspekte der Photopublizistik als Teil der allgemeinen Photogeschichte besonders gefördert werden. Das Stipendium geht auf die Initiative und ein Legat des international renommierten Designers, Kurators, Sammlers und Photographie-Förderers Manfred Heiting (DGPh) zurück.

mehr via DGPh

Historische Fotobestände bei Coding Da Vinci

In den Projekten von Coding Da Vinci arbeiten Institutionen aus dem Kulturbereich mit Entwicklern zusammen und neue Apps zu entwickeln.

Übersicht über die Projekte:
http://codingdavinci.de/projekte

Viele Projekte greifen auf historische Bildbestände zurück, u.a. aus dem Bildbestand Willy Pragher. Hier nur einige Beispiele:

Dieser thematisch fokussierte Zugang ist sicher gut, um die Sichtbarkeit der Bildbestände noch zu erhöhen!
Am 5. Juli 2015 wird die Preisverleihung sein.

Alte Glasnegative digitalisieren

Die Royal Photographic Society hat eine knappe Anleitung zur Digitalisierung von Glasnegativen und -positiven online gestellt:

http://www.rps.org/blogs/2015/april/copying-old-plates

via British photographic history

Kriegsfotografie im Zweiten Weltkrieg zwischen privater und professioneller Praxis

Das Blog der Forschergruppe an der Uni Köln bietet erste Einblicke in drei Dissertationsprojekte. Es enthält eine Zusammenfassung eines Kolloquiums zum Thema. Aktueller Post ist eine kommentierte Literaturliste zur privaten Kriegsfotografie.

lesenswert: http://2wkvisuell.hypotheses.org

BSB Bildarchiv mit neuer Suche

Die Suche im Bildachiv der Bayrischen Staatsbibliothek in München wurde grundlegend überarbeitet. Es gibt die Möglichkeit die Suche über Facetten einzuschränken, d.h. nach Personen, Motiven, Künstlern, Ereignissen, Techniken, Themen, Daten und Orten weiter zu verfeinern.

https://bildarchiv.bsb-muenchen.de

via piag.de

Digitalisierung in der Hosentasche

In Italien läuft derzeit eine Unterschriftenaktion, die darauf zielt, das Fotografieren in öffentlichen Archive und Bibliotheken freizugeben. Damit könnte jeder die gewünschten Dokumente mit dem Handy digitalisieren.

http://ilgiornaledellarte.com/articoli/2015/4/123892.html

Im Artikel wird darauf verwiesen, dass die Archives Nationales in Frankreich sowie die British Library diesen Schritt bereits unternommen haben.

via https://twitter.com/Fotoliberebbcc/status/586633450700021760

Dazu hätte ich noch als Ergänzung:

Verschiedene Scan-Apps für das Handy sind bereits auf dem Markt und die neueren Modelle verfügen ohne weiteres über gute Kameras. Wem viellicht noch die ruhige Hand fehlt, dem sei diese Hilfe empfohlen:

http://www.cultofmac.com/168391/scanbox-turns-your-iphone-into-the-perfect-portable-scanner-for-just-15

Zahlen zur Filmfotografie

Die analoge Fotografie auf Film hatte im Jahr 2000 mit 85 Millionen Aufnahmen pro Jahr ihren Höhepunkt.
Die Zahl der aufgenommenen Fotos insgesamt steigt weiter exponentiell. Es bleibt im analogen Bereich ein gewisser Markt für Enthusiasten und Professionelle. De facto hat die digitale Fotografie übernommen.

Statistik siehe PetaPixel

Captain Linnaeus Tripe: Photographer of India and Burma, 1852-1860

Die Ausstellung National Gallery in Washington ist als online-Ressource zugänglich. In der zweiten Jahreshälfte ist die Ausstellung noch in London zu sehen.

Captain Linnaeus Tripe: Photographer of India and Burma, 1852–1860

Ausstellungskalender:
National Gallery of Art, Washington, 21. September 2014 – 4. Januar 2015
The Metropolitan Museum of Art, New York, 24. Februar – 25. Mai 2015
Victoria and Albert Museum, London, 23. Juni – 11. Oktober 2015

via British photographic history

Echos of War

Die Ausstellung ECHOES OF WAR zeigt ausgewählte fotografische Originalaufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die erstmals in einem künstlerischen Kontext zu sehen sind. Die historischen Fotografien erzählen individuelle Geschichten und nehmen unterschiedliche Blickwinkel ein – sowohl was Ort und Anlass ihrer Entstehung betrifft, als auch in Bezug auf ihre Provenienz. Die Aufnahmen stammen vor allem aus Deutschland, England, Frankreich, Polen, Russland und den USA. Sie bilden den Grundstock der fotografischen Vintage-Sammlung der Fotografin Benita Suchodrev.

Erworben auf Auktionen, im Rahmen privater Recherchen bei Zeitzeugen und Sammlerkollegen sowie auf Flohmärkten in zahlreichen Ländern konnte die russisch-amerikanische Fotokünstlerin Benita Suchodrev einen Schatz von persönlichen Erinnerungen heben, der zeitgeschichtliche Einblicke gewährt und die Auseinandersetzung mit der Erfahrung des Kriegs befördert. Zu sehen sind Fotografien von professionellen Kriegsberichterstattern, Soldaten und Privatpersonen, die seltene Aufnahmen aus Flugzeugen, Bilder von öffentlichen Hinrichtungen, Fallschirmspringer kurz vor der Landung, sowjetische und deutsche Kindersoldaten und den Alltag sowie die Nachkriegszeit in den zerbombten Städten zeigen.

Die ausgewählten Motive werden zusammen mit den rückwärtig angebrachten Beschreibungen gezeigt, deren Wortwahl eine weitere Ebene des Bildausschnitts eröffnen. So sind ebenso propagandistische Gedanken wie oft sehr persönliche Widmungen auf der Rückseite von Privataufnahmen zu finden.

In einem zweiten Teil der Ausstellung werden die Vintage-Fotografien durch historische Porträtaufnahmen ergänzt, die – künstlerisch bearbeitet – einen doppelten Blick erlauben. Sie sind als Antwort der Fotokünstlerin Benita Suchodrev auf das gefundene Material aufzufassen, das Echo des Kriegs in unsere heutigen Sicht- und Sehweisen zu überführen.

Die Ausstellung will weder eine politische Aussage machen noch die Grausamkeit des Krieges übertünchen. Vielmehr möchte sie eine Auswahl von mehr als 130 subjektiver, privater Blicke der Menschen präsentieren, die diese Fotos gemacht haben. Zusammengestellt und kuratiert aus Sicht einer Künstlerin und Fotografin ergeben sich neue Zusammenhänge, die nicht streng wissenschaftlich konnotiert sind, sondern die Schrecken und lichten Momente, das Bemühen um Bildästhetik unter barbarischen Umständen und die Sichtweisen von einer Welt im Kriegszustand dokumentieren. 

Wo?
ECHOES OF WAR
Blick.Macht.Bild – Atelier für Fotografie
Motzstraße 52 (Viktoria-Luise-Platz) 10777 Berlin

blickmachtbild.com
www.BenitaSuchodrev.com

Nutzerzahlen in Archiven gehen zurück

Leider nicht frei im Netz zugänglich:

Das Magazin “Source” hat sich mit den (rückläufigen) Nutzerzahlen von Archiven in Großbritannien beschäftigt.
Es gibt zudem Hinweise zu digitalen Angeboten, Anzahl der Mitarbeiter und Kosten der Archive.

Die geringeren Nutzer vor Ort scheinen nicht allein die Folge von online-Angeboten zu sein, sondern werden auch durch weniger Personal und knappere Öffnungszeiten verursacht.

via
British Photographic History

Reflections from the 80’s

“Die Zeit der Ghettoblaster” titelt die Zeit zu den Aufnahmen von Jamel Shabazz, die jetzt in Köln gezeigt werden.

www.zeit.de/kultur/2015-02/shabazz-reflections-of-the-80s-ausstellung-fs

Studientage für Fotografie: Erscheinungen der Fotografie

Bereits zum dritten Mal finden in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) die “Studientage für Fotografie” am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg statt. Das Forschungskolloquium widmet sich vom 21. bis 25. Juli 2015 dem Thema der Materialisierungen und Mediatisierungen der Photographie in allen ihren Produktions- und Rezeptionskontexten.

Studientage für Fotografie 2015: Internationales interdisziplinäres Forschungskolloquium für Promovierende und Post-Docs
Zeit: 21.07.2015 13:00 h – 25.07.2015 14:00 h
Ort: Tagungsraum von Foto Marburg im Ernst-von-Hülsenhaus

Weitere Information unter
http://www.fotomarburg.de/aktuelles/events/studientage2015

britishphotography.org

Claire und James Hyman habe ihre neue Website gelauncht:
www.britishphotography.org.
Die Sammlung der beiden umfasst wichtige Werke der britischen Fotografie, es gibt kleine online-Ausstellungen zu wichtigen Themen.

31 Filmrollen aus dem 2. WK entwickelt

Levi Bettweiser, Sammler und Mitarbeiter des Rescued Film Project, hat 31 Filmrollen mit Aufnahmen aus dem 2. Weltkrieg entwickelt. Bettweiser entdeckte die Rollen auf einer Auktion in Ohio.

Einige Beiträge ordnen die Bilder irrtümlich dem 1. Weltkrieg zu. Für einen Interview mit dem Sammler s. petapixel.com und rescuedfilm.com.

Mehr via
uandly.com
www.boredpanda.com
petapixel.com
www.rescuedfilm.com

Gefunden auf www.twitter.com

Photoshow: Landmark Exhibitions that Defined the History of Photography

Die Publikation kommt im Okotober auf den Markt und ist der Geschichte von Fotoausstellungen gewidmet.

Alessandra Mauro (Hg.): Photoshow: Landmark Exhibitions that Defined the History of Photography, Thames & Hudson Ltd, October 2014.

Hardcover: 276 Seiten
Verlag: Thames & Hudson Ltd
Sprache: English
ISBN-10: 0500544425
ISBN-13: 978-0500544426

Photoshow: Landmark Exhibitions that Defined the History of Photography

via British photographic history

Visualist Publishing

Michael Grecco, Joseph Gilbert und Beate Chelette haben den eBook-Verlag „Visualist Publishing“ gegründet. Der Verlag setzt sich zum Ziel hochwertige eBooks zu liefern, die medial angereichert sind. Unter den bereits erschienenen Titeln natürlich einige zum Thema Fotografie:

visualistpublishing.com

via piag.de

Missing Links & Forschungslücken

… unter dem Titel veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) vom 6. bis 8. März ein Symposium in der Berlinischen Galerie.

www.dgph.de/startseite/deutsche-gesellschaft-fuer-photographie-veranstaltet-internationale-tagung-zum-175

Zum 175-jährigen Jubiläum der Photographie werden verschiedene Fragen aufgeworfen:
Wo liegen die weißen Flecken auf der Landkarte der Photographiegeschichte? Welches sind die einerseits heute dringend erscheinenden Desiderate und andererseits geeignete neue Ansätze, um der Photographieforschung neue Richtungen zu eröffnen? Welche Wendepunkte gab es in der 175-jährigen Geschichte der Photographie wirklich? Und wie ist der als so tiefgreifend empfundene Wandel des Mediums seit der Digitalisierung aus historischer Perspektive einzuordnen und zu bewerten? Wo gab und gibt es in der Geschichte des Mediums Photographie „Missing Links“, die Neuorientierungen, aber auch Sackgassen und „Fehlentwicklungen“ aufzeigen und erklären können?

Programm

Donnerstag, 6. März, ab 18:30 Uhr

Begrüßungen: Ulrich Domröse (Berlinische Galerie), Ditmar Schädel und Angela Matyssek (DGPh)

Freitag, 7. März, ab 9:30 Uhr

Begrüßung
Claude W. Sui, Internationales Forum für Fotografie, ReissEngelhorn-Museen, Mannheim:
Pioniere der Photogeschichte. Helmut und Alison Gernsheim

Klaus Honnef, freier Kurator, Bonn, Kulturpreisträger der DGPh 2011:
Deutsche Photographie – der vertriebene (und vergessene) Teil

Urs Stahel, freier Kurator, Zürich:
2D in 3D. Über das Ausstellen von Photographien

Michael Biedowicz, Magazin der Wochenzeitung Die Zeit, Berlin:
Die Wa(h)re Photographie – über die Arbeit mit Bildern im Journalismus

Mogens S. Koch, Konservatorskolen Kopenhagen, Kulturpreisträger
der DGPh 2003:
Vom Handwerk zur Wissenschaft. Entwicklung der Konservierung-Restaurierung von photographischen Materialien

Podiumsdiskussion
Photographie als Handels- und Sammelgut:
Ulrich Domröse (Berlinische Galerie), Robert Morat (Robert Morat Galerie, Hamburg/ Berlin), Simone Klein (Sotheby’s, Paris), Wilhelm Schürmann (Sammler, Herzogenrath) Moderation: Christiane Stahl (DGPh)

Verleihung des Kulturpreises 2014 der DGPh an Gottfried Jäger
Laudatio: Bernd Stiegler, Universität Konstanz

Samstag, 8. März, ab 9:30 Uhr

Begrüßung
Harun Badakhshi, Charité und Humboldt-Universität zu Berlin:
Der Körper und seine Bilder. Photographie als Wissensproduktion in der klinischen Medizin

Guido Hofmeyer, Felix Schoeller Group, Osnabrück:
tba

Kai-Uwe Wärner, Deutsche Presse Agentur, Frankfurt am Main:
Dixel’n statt Printen. Der Anfang vom Ende der analogen Photographie

Florian Kaps, Impossible, Berlin:
Das unmögliche Sofortbild

Tagungsende ca. 13:30 Uhr

Tagungsgebühren
Studenten komplett frei (bitte Nachweis erbringen)
1 Tag: 25 € für Mitglieder, 40 € für Gäste
2 Tage: 45 € für Mitglieder, 75 € für Gäste
Donnerstagabend frei
Kulturpreisverleihung am Freitagabend frei
Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der DGPh bis Freitag, den 28. Februar
2014 online oder unter dgph@dgph.de (Mail) oder 0221 / 92 32 069 (Tel.)
entgegen.

via Pressemitteilung
Anmeldung hier

Getty Publications

Ein Hinweis aus der Liste photohist:
Das Getty Institute hat eine Reihe seiner älteren Publikationen online, darunter einige zum Thema Fotografie:
www.getty.edu/publications/virtuallibrary

u.a.

Antiquity and Photography: Early Views of Ancient Mediterranean Sites
Claire L. Lyons, John K. Papadopoulos, Lindsey S. Stewart, and Andrew Szegedy-Maszak, 2005

Cellulose Nitrate in Conservation
Charles Selwitz, 1988

Introduction to Imaging
Howard Besser. Revision edited by Sally Hubbard with Deborah Lenert, 2003

Roger Fenton: Pasha and Bayadère
Gordon Baldwin, 1996

Duesseldorf Photo Weekend 2014

Vom 31. Januar bis zum 2. Februar findet zum dritten Mal das große Wochenende der Fotografie in Düsseldorf statt:

www.duesseldorfphotoweekend.de

Es gibt Ausstellungen und Veranstaltungen in mehr als 24 Galerien, Museen und Institutionen. Das Wochenende wird am 30. Januar mit der Ausstellung “Heimat” im NRW-Forum eröffnet, der Film “The Man Who Invented Himself” über Duane Michals ist am Samstag zu sehen. Freitag Abend ab 22 Uhr wird DJ Rusty Egans von der Band The Rich Kids auflegen.