Echos of War

Die Ausstellung ECHOES OF WAR zeigt ausgewählte fotografische Originalaufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die erstmals in einem künstlerischen Kontext zu sehen sind. Die historischen Fotografien erzählen individuelle Geschichten und nehmen unterschiedliche Blickwinkel ein – sowohl was Ort und Anlass ihrer Entstehung betrifft, als auch in Bezug auf ihre Provenienz. Die Aufnahmen stammen vor allem aus Deutschland, England, Frankreich, Polen, Russland und den USA. Sie bilden den Grundstock der fotografischen Vintage-Sammlung der Fotografin Benita Suchodrev.

Erworben auf Auktionen, im Rahmen privater Recherchen bei Zeitzeugen und Sammlerkollegen sowie auf Flohmärkten in zahlreichen Ländern konnte die russisch-amerikanische Fotokünstlerin Benita Suchodrev einen Schatz von persönlichen Erinnerungen heben, der zeitgeschichtliche Einblicke gewährt und die Auseinandersetzung mit der Erfahrung des Kriegs befördert. Zu sehen sind Fotografien von professionellen Kriegsberichterstattern, Soldaten und Privatpersonen, die seltene Aufnahmen aus Flugzeugen, Bilder von öffentlichen Hinrichtungen, Fallschirmspringer kurz vor der Landung, sowjetische und deutsche Kindersoldaten und den Alltag sowie die Nachkriegszeit in den zerbombten Städten zeigen.

Die ausgewählten Motive werden zusammen mit den rückwärtig angebrachten Beschreibungen gezeigt, deren Wortwahl eine weitere Ebene des Bildausschnitts eröffnen. So sind ebenso propagandistische Gedanken wie oft sehr persönliche Widmungen auf der Rückseite von Privataufnahmen zu finden.

In einem zweiten Teil der Ausstellung werden die Vintage-Fotografien durch historische Porträtaufnahmen ergänzt, die – künstlerisch bearbeitet – einen doppelten Blick erlauben. Sie sind als Antwort der Fotokünstlerin Benita Suchodrev auf das gefundene Material aufzufassen, das Echo des Kriegs in unsere heutigen Sicht- und Sehweisen zu überführen.

Die Ausstellung will weder eine politische Aussage machen noch die Grausamkeit des Krieges übertünchen. Vielmehr möchte sie eine Auswahl von mehr als 130 subjektiver, privater Blicke der Menschen präsentieren, die diese Fotos gemacht haben. Zusammengestellt und kuratiert aus Sicht einer Künstlerin und Fotografin ergeben sich neue Zusammenhänge, die nicht streng wissenschaftlich konnotiert sind, sondern die Schrecken und lichten Momente, das Bemühen um Bildästhetik unter barbarischen Umständen und die Sichtweisen von einer Welt im Kriegszustand dokumentieren. 

Wo?
ECHOES OF WAR
Blick.Macht.Bild – Atelier für Fotografie
Motzstraße 52 (Viktoria-Luise-Platz) 10777 Berlin

blickmachtbild.com
www.BenitaSuchodrev.com

Nutzerzahlen in Archiven gehen zurück

Leider nicht frei im Netz zugänglich:

Das Magazin “Source” hat sich mit den (rückläufigen) Nutzerzahlen von Archiven in Großbritannien beschäftigt.
Es gibt zudem Hinweise zu digitalen Angeboten, Anzahl der Mitarbeiter und Kosten der Archive.

Die geringeren Nutzer vor Ort scheinen nicht allein die Folge von online-Angeboten zu sein, sondern werden auch durch weniger Personal und knappere Öffnungszeiten verursacht.

via
British Photographic History

Reflections from the 80’s

“Die Zeit der Ghettoblaster” titelt die Zeit zu den Aufnahmen von Jamel Shabazz, die jetzt in Köln gezeigt werden.

www.zeit.de/kultur/2015-02/shabazz-reflections-of-the-80s-ausstellung-fs

Studientage für Fotografie: Erscheinungen der Fotografie

Bereits zum dritten Mal finden in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) die “Studientage für Fotografie” am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg statt. Das Forschungskolloquium widmet sich vom 21. bis 25. Juli 2015 dem Thema der Materialisierungen und Mediatisierungen der Photographie in allen ihren Produktions- und Rezeptionskontexten.

Studientage für Fotografie 2015: Internationales interdisziplinäres Forschungskolloquium für Promovierende und Post-Docs
Zeit: 21.07.2015 13:00 h – 25.07.2015 14:00 h
Ort: Tagungsraum von Foto Marburg im Ernst-von-Hülsenhaus

Weitere Information unter
http://www.fotomarburg.de/aktuelles/events/studientage2015

britishphotography.org

Claire und James Hyman habe ihre neue Website gelauncht:
www.britishphotography.org.
Die Sammlung der beiden umfasst wichtige Werke der britischen Fotografie, es gibt kleine online-Ausstellungen zu wichtigen Themen.

31 Filmrollen aus dem 2. WK entwickelt

Levi Bettweiser, Sammler und Mitarbeiter des Rescued Film Project, hat 31 Filmrollen mit Aufnahmen aus dem 2. Weltkrieg entwickelt. Bettweiser entdeckte die Rollen auf einer Auktion in Ohio.

Einige Beiträge ordnen die Bilder irrtümlich dem 1. Weltkrieg zu. Für einen Interview mit dem Sammler s. petapixel.com und rescuedfilm.com.

Mehr via
uandly.com
www.boredpanda.com
petapixel.com
www.rescuedfilm.com

Gefunden auf www.twitter.com

Photoshow: Landmark Exhibitions that Defined the History of Photography

Die Publikation kommt im Okotober auf den Markt und ist der Geschichte von Fotoausstellungen gewidmet.

Alessandra Mauro (Hg.): Photoshow: Landmark Exhibitions that Defined the History of Photography, Thames & Hudson Ltd, October 2014.

Hardcover: 276 Seiten
Verlag: Thames & Hudson Ltd
Sprache: English
ISBN-10: 0500544425
ISBN-13: 978-0500544426

Photoshow: Landmark Exhibitions that Defined the History of Photography

via British photographic history

Visualist Publishing

Michael Grecco, Joseph Gilbert und Beate Chelette haben den eBook-Verlag „Visualist Publishing“ gegründet. Der Verlag setzt sich zum Ziel hochwertige eBooks zu liefern, die medial angereichert sind. Unter den bereits erschienenen Titeln natürlich einige zum Thema Fotografie:

visualistpublishing.com

via piag.de

Missing Links & Forschungslücken

… unter dem Titel veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) vom 6. bis 8. März ein Symposium in der Berlinischen Galerie.

www.dgph.de/startseite/deutsche-gesellschaft-fuer-photographie-veranstaltet-internationale-tagung-zum-175

Zum 175-jährigen Jubiläum der Photographie werden verschiedene Fragen aufgeworfen:
Wo liegen die weißen Flecken auf der Landkarte der Photographiegeschichte? Welches sind die einerseits heute dringend erscheinenden Desiderate und andererseits geeignete neue Ansätze, um der Photographieforschung neue Richtungen zu eröffnen? Welche Wendepunkte gab es in der 175-jährigen Geschichte der Photographie wirklich? Und wie ist der als so tiefgreifend empfundene Wandel des Mediums seit der Digitalisierung aus historischer Perspektive einzuordnen und zu bewerten? Wo gab und gibt es in der Geschichte des Mediums Photographie „Missing Links“, die Neuorientierungen, aber auch Sackgassen und „Fehlentwicklungen“ aufzeigen und erklären können?

Programm

Donnerstag, 6. März, ab 18:30 Uhr

Begrüßungen: Ulrich Domröse (Berlinische Galerie), Ditmar Schädel und Angela Matyssek (DGPh)

Freitag, 7. März, ab 9:30 Uhr

Begrüßung
Claude W. Sui, Internationales Forum für Fotografie, ReissEngelhorn-Museen, Mannheim:
Pioniere der Photogeschichte. Helmut und Alison Gernsheim

Klaus Honnef, freier Kurator, Bonn, Kulturpreisträger der DGPh 2011:
Deutsche Photographie – der vertriebene (und vergessene) Teil

Urs Stahel, freier Kurator, Zürich:
2D in 3D. Über das Ausstellen von Photographien

Michael Biedowicz, Magazin der Wochenzeitung Die Zeit, Berlin:
Die Wa(h)re Photographie – über die Arbeit mit Bildern im Journalismus

Mogens S. Koch, Konservatorskolen Kopenhagen, Kulturpreisträger
der DGPh 2003:
Vom Handwerk zur Wissenschaft. Entwicklung der Konservierung-Restaurierung von photographischen Materialien

Podiumsdiskussion
Photographie als Handels- und Sammelgut:
Ulrich Domröse (Berlinische Galerie), Robert Morat (Robert Morat Galerie, Hamburg/ Berlin), Simone Klein (Sotheby’s, Paris), Wilhelm Schürmann (Sammler, Herzogenrath) Moderation: Christiane Stahl (DGPh)

Verleihung des Kulturpreises 2014 der DGPh an Gottfried Jäger
Laudatio: Bernd Stiegler, Universität Konstanz

Samstag, 8. März, ab 9:30 Uhr

Begrüßung
Harun Badakhshi, Charité und Humboldt-Universität zu Berlin:
Der Körper und seine Bilder. Photographie als Wissensproduktion in der klinischen Medizin

Guido Hofmeyer, Felix Schoeller Group, Osnabrück:
tba

Kai-Uwe Wärner, Deutsche Presse Agentur, Frankfurt am Main:
Dixel’n statt Printen. Der Anfang vom Ende der analogen Photographie

Florian Kaps, Impossible, Berlin:
Das unmögliche Sofortbild

Tagungsende ca. 13:30 Uhr

Tagungsgebühren
Studenten komplett frei (bitte Nachweis erbringen)
1 Tag: 25 € für Mitglieder, 40 € für Gäste
2 Tage: 45 € für Mitglieder, 75 € für Gäste
Donnerstagabend frei
Kulturpreisverleihung am Freitagabend frei
Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der DGPh bis Freitag, den 28. Februar
2014 online oder unter dgph@dgph.de (Mail) oder 0221 / 92 32 069 (Tel.)
entgegen.

via Pressemitteilung
Anmeldung hier

Getty Publications

Ein Hinweis aus der Liste photohist:
Das Getty Institute hat eine Reihe seiner älteren Publikationen online, darunter einige zum Thema Fotografie:
www.getty.edu/publications/virtuallibrary

u.a.

Antiquity and Photography: Early Views of Ancient Mediterranean Sites
Claire L. Lyons, John K. Papadopoulos, Lindsey S. Stewart, and Andrew Szegedy-Maszak, 2005

Cellulose Nitrate in Conservation
Charles Selwitz, 1988

Introduction to Imaging
Howard Besser. Revision edited by Sally Hubbard with Deborah Lenert, 2003

Roger Fenton: Pasha and Bayadère
Gordon Baldwin, 1996

Duesseldorf Photo Weekend 2014

Vom 31. Januar bis zum 2. Februar findet zum dritten Mal das große Wochenende der Fotografie in Düsseldorf statt:

www.duesseldorfphotoweekend.de

Es gibt Ausstellungen und Veranstaltungen in mehr als 24 Galerien, Museen und Institutionen. Das Wochenende wird am 30. Januar mit der Ausstellung “Heimat” im NRW-Forum eröffnet, der Film “The Man Who Invented Himself” über Duane Michals ist am Samstag zu sehen. Freitag Abend ab 22 Uhr wird DJ Rusty Egans von der Band The Rich Kids auflegen.

Altes Handwerk

Ein Buch zu alten Handwerksberufen hat jetzt das Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz vorgelegt.
Das Archiv verwaltet über 12 Millionen Aufnahmen. Die publizierten Aufnahmen stammen vielfach aus den 1920er und 1930er Jahren aus den Nachlässen von Willy Römer und Friedrich Seidenstücker.

Altes Handwerk – Vom Verschwinden der Arbeit
Michaela Vieser (Hrsg.)
Edition Braus, 2013
150 Abbildungen in Duotone, 160 Seiten, Hardcover, 39,95 EUR, ISBN 9783862280728

via Spiegel online
Fotos

Fotografien in Robert Scott’s Hütte entdeckt

Im Scotts Terra-Nova-Hütte am Kap Evans sind über einhundert Jahre alte Fotografien aufgetaucht, die der New Zealand’s Antarctic Heritage Trust nun konserviert hat.
Die 22 Aufnahmen wurden in Herbert Pontings Dunkelkammer gefunden – dem unter Scott tätigen Fotografen. Die Aufnahmen stammen von Ernest Shackletons sog. Ross Sea Party, die die Hütte später nutzte.

Infos zu den Bildern:
Antarctic Heritage Trust

via British photographic history

Weitere Infos:
Wikipedia: Herbert Poiting
Wikipedia: Ernest Shackelton
Wikipedia: Ross Sea Party
Antarctic Heritage Trust: Robert Falcon Scott’s Hut, Cape Evans

1839-2014: 175 Years of Photography

Den 175. Geburtstag zu feiern hat sich eine Gruppe auf Facebook vorgenommen:
The Birth of Photography

via British photographic history

Käthe Augstein in Berlin

Der Pressefotografin Käthe Augstein ist eine Ausstellung in Berlin gewidemt, die noch zum bis zum 9. Februar 2014 in Berlin-Charlottenburg zu besuchen ist:
www.dasverborgenemuseum.de

Die gebürtige Bonnerin Käthe Augenstein gehört heute zu den wenigen erfolgreichen Pressefotografinnen der Weimarer Republik. Am Lette-Verein in Berlin schloss sie eine Fotografie-Ausbildung ab, woraufhin Sie 1929 eine Anstellung in der kreativen und für eine kooperative Atmosphäre bekannten Berliner Agentur “Dephot” antrat. Kultur- und Sozialthemen gehörten zu Ihrem Spezialgebiet, Atelierbesuche und Porträts von Künstlerinnen und Künstlern – u.a. von Max Liebermann, Renée Sintenis, Milly Steger, Otto Dix – waren deshalb häufige Auftragsarbeiten. Abgedruckt wurden diese in zeitgenössischen Magazinen und Tageszeitungen, wie z.B. der Berliner Illustrierten Zeitung (BIZ).

Nach der insolvenzbedingten Schließung der “Dephot” im Jahr 1933 hielt sich Käthe Augenstein mit diversen Auftragsarbeiten über Wasser, bis sie 1937 im “Deutschen Verlag”, dem enteigneten und “arisierten” Ullstein-Verlag, eine Anstellung im Fotoatelier unter Elsbeth Heddenhausen erhielt. Neben der Ateliertätigkeit gehörten Fotoreisen und die Entwicklung von Farbnegativen zu ihren Aufgaben. In den letzten Kriegstagen 1945 brannte ihre Berliner Atelierwohnung aus. Die gesamte Kameraausrüstung sowie ein Großteil ihrer Fotografien gingen unwiederbringlich verloren.

Mit dem Kriegsende stand für Käthe Augenstein der Entschluss fest, in die Bonner Heimat zurückzukehren. Sie eröffnete ein eigenes Fotoatelier und war insbesondere als Chronistin und Porträtistin der rheinländischen Kunst- und Kulturszene gefragt.

1981 starb Käthe Augenstein, 15 Jahre später hat das Stadtarchiv Bonn ihre Fotografien erworben. Seit Oktober vergangenen Jahres sind diese nun das erste Mal in einer Berliner Ausstellung zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Bonn zeigt Das Verborgene Museum ca. 70 Vintage-Prints.

Rundbrief Fotografie Vol. 20, No. 4 / N.F. 80, Dezember 2013

Die Dezember-Ausgabe 2013 des “Rundbrief Fotografie” ist erschienen.
Unter www.rundbrief-fotografie.de/nf80.htm sind der Index, die Abstracts und Links online eingestellt.

EDITORIAL
Wolfgang Jaworek: Des Verlegers Dank und Wünsche

EIN BILD
Tim Otto Roth, Richard Hook, Alison Doane: Das Mißtrauen gegenüber der Farbe im Bild – Zur späten Ankunft der Farbenfotografie in der Astronomie

EIN GANZ BESONDERES BILD
Wolfgang Hesse, Klaus Pollmeier, Wolfgang Seidel: Blick zurück nach vorn

MEDIENGESCHICHTE
Dorothea Peters: „… der erste Vertreter eines neuen Typs …” – Zur Bild- und Buchproduktion des Bruckmann-Verlags in München 1858-1945 – Teil II: 1918-1945

KONSERVIERUNG & RESTAURIERUNG
Andreas Weisser: Digitale Speicher – Langzeitarchivierung audiovisueller Inhalte. Ein Überblick

FOTORECHT
Initiative: „Medium Film nutzen”

ARCHIVE & SAMMLUNGEN
Jürg Schneider, Rosario Mazuela Coll: Pressefotografie in Kamerun – Erschließung, Digitalisierung und Konservierung des staatlichen Fotoarchivs7

FOTORECHT
Thomas Dreier: Kurzgutachten: Zitatrecht

LITERATUR
Rezensionen

Hesse, Wolfgang: Körper und Zeichen. Arbeiterfotografien aus Dohna, Heidenau und Johanngeorgenstadt 1932/33. Dresden: Thelem, 2012 (Bausteine aus dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, Bd. 24). ISBN 978-3-942411-70-7. (Wolfgang Jaworek)

Buschmann, Renate; und Caianiello, Tiziana (Hg.): Medienkunst Installationen. Erhaltung und Präsentation. Konkretionen des Flüchtigen. – Media Art Installations. Preservation and Presentation. Materializing the Ephemeral. Berlin: Dietrich Reimer, 2013. ISBN 9- 783496-014638. (Rolf Sachsse)

Mathys, Nora; Leimgruber, Walter; und Voellmin, Andrea (Hg.): Über den Wert der Fotografie. Zu wissenschaftlichen Kriterien für die Bewahrung von Fotosammlungen. Baden/Schweiz: hier + jetzt, 2013. ISBN 978-3-03919-277-9. (Kurt Deggeller)

Stumpp, Gerhard: Die Ansichtskartenherstellung in der Kunstanstalt Carl Garte Leipzig. Leipzig: Passage-Verlag, 2012. ISBN 978-3-95415-000-7. (Stephan Sagurna)

Terminkalender: www.rundbrief-fotografie.de/kal02.htm

www.rundbrief-fotografie.de

Papers of W H F Talbot

Die Notizbücher des Pioniers der Fotografie sind jetzt im Katalog der British Libary recherchierbar.
Die Navigation im System der British Library ist etwas gewöhnungsbedürftig, entscheidend ist die Navigation rechts mit dem “see contents”-Link.

The Papers of William Fox Talbot (1800-1877)

Die Papiere Talbots sind bibliothekarisch detailliert erschlossen, einen Volltext oder Digitalisate gibt es nicht.
via
British photographic history
http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/british-library-s-papers-of-william-henry-fox-talbot-now

In diesem Zusammenhang sei noch auf das Projekt der University of Glasgow verwiesen, das die transkribierten Briefe Talbots umfasst:
The Correspondence of William Henry Fox Talbot

Hermann Landshoff

Das Münchner Stadtmuseum hat im Frühjahr 2012 den vollständige Nachlass des deutsch-amerikanischen Fotografen Hermann Landshoff (1905-1986) mit 3.600 Originalabzügen aus dem Zeitraum von 1927 bis 1970 übernommen.

Das Museum hat dem Fotografen nur eine Retrospektive gewidment:

Hermann Landshoff – Eine Retrospektive
Photographien 1930-1970
29. November 2013 – 21. April 2014
>>> Ausstellungsseite

Visual History

Das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig, das Herder-Institut in Marburg und das Deutschen Museums in München unterhalten die Plattform

Visual History
Online-Nachschlagewerk für die historische Bildforschung

Zeitschrift Fotogeschichte Heft 130, Jg. 33: Der Weltkrieg der Bilder 1914-1918

Das neue Heft der Fotogeschichte befasst sich mit dem Ersten Weltkrieg:

DER WELTKRIEG DER BILDER

Fotoreportage und Kriegspropaganda in der illustrierten Presse 1914-11918

Die illustrierte Presse war zwischen 1914 und 1918 – neben dem Film, dem Plakat, der Karikatur etc. – das bei weitem wichtigste Bildmassenmedium, das auch in der Kriegspropaganda eine zentrale Rolle spielte. Die bisherige Fotoforschung hat sich erstaunlicherweise kaum mit dem Thema beschäftigt.

Der international renommierte Fotohistoriker Ulrich Keller hat in jahrelanger Recherchearbeit die Geschichte, Produktion und Funktionsweise der medialen Bildberichterstattung im Ersten Weltkrieg analysiert. In diesem umfangreichen Themenheft (112 Seiten) stellt er erstmals die Quintessenz seiner Forschungen vor.

BEITRÄGE

Ulrich Keller: Der Weltkrieg der Bilder. Organisation, Zensur und Ästhetik der Bildreportage 1914–1918

Ulrich Keller: Verdun, 1916. Die Schlacht der Bildreportagen

Debatte

Detlef Zille: Heinrich Zille und die Fotografie. Die zweifelhafte Zuschreibung von Fotografien

Pay Matthis Karstens: „[…] trotzdem ich das Haus photogr. wollte […]“. Unbekannte und unbeachtete Belege der fotografischen Tätigkeit Heinrich Zilles

REZENSIONEN

Lucia Halder: Gerhard Paul: BilderMACHT. Studien zur Visual History des 20. und 21. Jahrhunderts, Göttingen: Wallstein, 2013

Anton Holzer: Maren Gröning, Ulrike Matzer (Hg.): Josef Maria Eder: Photographie als Wissenschaft. Positionen um 1900; Reihe Photogramme, hg. von Bernd Stiegler, München: Wilhelm Fink Verlag, 2013

FORSCHUNG

Isa Wortelkamp, Tessa Jahn, Eike Wittrock: Bilder von Bewegung – Tanzfotografie 1900–1920

Benedikt Burkart: Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Ausstellungsprojekt im historischen museum frankfurt

Fotogeschichte
Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie
www.fotogeschichte.info