Unbekannter Meisterfotograf um 1904 gesucht

Wunderbar, die kleine Sammlung mit Reisefotografien, die William Nelson da aufgetan hat:

http://www.spiegel.de/einestages/raetselhaftes-fotoalbum-einer-europareise-1904-a-1073145.html

Der Fotograf und Sammler hat eine Flickr-Seite eingerichtet, wo man weitere Bilder sehen kann:

https://www.flickr.com/photos/billinmn/sets/72157622733362984

Sein Ziel ist es den Fotografen / die Fotografin zu finden.

So aus dem Bauch heraus würde ich sagen, es könnte eine durchaus eine sehr ambitionierte Amateurin sein. Dame aus gutem Hause / gut verheiratet, viel Zeit zum Reisen, kunsthistorisch gebildet. Sie holt das genrehafte der Szenerie hervorragend heraus. Der Bildaufbau hat fast etwas malerisches.

War es eine Europäerin die später emigrierte oder war es eine Amerikanerin mit einem sehr speziellen Interesse für das „alte Europa“?

Halbstipendium für das Certified Program „Fotografie“

Für das Certified Programm „Fotografie“ schreibt die Donau-Universität Krems in Zusammenarbeit mit dem Fotomuseum Westlicht ein Halbstipendium aus. Bewerbungen bestehend aus Motivationsschreiben und Bewerbungsbogen können bis 1. Februar 2016 eingereicht werden.

http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/certifiedfotografie/16780/index.php

Fotodokumentation Kanton Luzern – Lexikon der Fotografie in der Zentralschweiz

Die Seite Fotodok bietet eine umfangreiche Dokumentation zur Fotografie in der Zentralschweiz. Die Website wird von einer Stiftung betrieben, die neben der fotohistorischen Dokumentation im Rahmen dieses Portals fotografischen Nachlässe bearbeitet und digitalisiert.

Interessant u.a. die folgende Unterseiten:

70 Jahre akg-images

Vom Archiv für Kunst und Geschichte zu akg-images 1945 – 2015

Zum 70. gibt es auf der Website der Bildagentur einen historischen Abriss:
http://blog.akg-images.com/2015/11/05/70_jahre_akg_images

RIBApix

Die Datenbank RIBApix des Royal Institute of British Architects hat einen sehr hochwertigen Bildbestand. Der Einstieg ist über eine Facettierung möglich.

Etwas schade, dass bei Fotografen nur mit Texteingabe gesucht werden kann. Alternativ gibt es leider auch keine Übersicht über die wesentlichen Teilbestände.

RIBApix

Hochschularbeiten zum Thema Fotografie

Was tut sich an Hochschulen zum Thema Fotografie?
Die Datenbank ARTtheses weiss es, für 2015 sind es (aktuell) 92 Einträge:
arttheses.net

IIIF-Image Viewer

Der IIIF kümmert sich um die Interoperabilität von Bilddaten und damit die bessere Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von Bildern im Web. Der Initiative gehören große Bildarchive und Bibliotheken an.

IIIF (International Image Interoperability Framework) has the following goals:

To give scholars an unprecedented level of uniform and rich access to image-based resources hosted around the world.
To define a set of common application programming interfaces that support interoperability between image repositories.
To develop, cultivate and document shared technologies, such as image servers and web clients, that provide a world-class user experience in viewing, comparing, manipulating and annotating images.

In puncto Imageviewer hat die Initiative einige auf ihrer Website:

http://iiif.io/apps-demos.html

DGPh-Stipendium zur Geschichte des deutschsprachigen Photobuchs

Die Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergibt 2015 zum zweiten Mal ein Stipendium zur Geschichte des deutschsprachigen Photobuchs. Mit diesem Stipendium, das zunächst zehn Jahre lang im zweijährlichen Rhythmus ausgeschrieben wird, soll die historische Erforschung aller Aspekte der Photopublizistik als Teil der allgemeinen Photogeschichte besonders gefördert werden. Das Stipendium geht auf die Initiative und ein Legat des international renommierten Designers, Kurators, Sammlers und Photographie-Förderers Manfred Heiting (DGPh) zurück.

mehr via DGPh

Historische Fotobestände bei Coding Da Vinci

In den Projekten von Coding Da Vinci arbeiten Institutionen aus dem Kulturbereich mit Entwicklern zusammen und neue Apps zu entwickeln.

Übersicht über die Projekte:
http://codingdavinci.de/projekte

Viele Projekte greifen auf historische Bildbestände zurück, u.a. aus dem Bildbestand Willy Pragher. Hier nur einige Beispiele:

Dieser thematisch fokussierte Zugang ist sicher gut, um die Sichtbarkeit der Bildbestände noch zu erhöhen!
Am 5. Juli 2015 wird die Preisverleihung sein.

Alte Glasnegative digitalisieren

Die Royal Photographic Society hat eine knappe Anleitung zur Digitalisierung von Glasnegativen und -positiven online gestellt:

http://www.rps.org/blogs/2015/april/copying-old-plates

via British photographic history

Kriegsfotografie im Zweiten Weltkrieg zwischen privater und professioneller Praxis

Das Blog der Forschergruppe an der Uni Köln bietet erste Einblicke in drei Dissertationsprojekte. Es enthält eine Zusammenfassung eines Kolloquiums zum Thema. Aktueller Post ist eine kommentierte Literaturliste zur privaten Kriegsfotografie.

lesenswert: http://2wkvisuell.hypotheses.org

BSB Bildarchiv mit neuer Suche

Die Suche im Bildachiv der Bayrischen Staatsbibliothek in München wurde grundlegend überarbeitet. Es gibt die Möglichkeit die Suche über Facetten einzuschränken, d.h. nach Personen, Motiven, Künstlern, Ereignissen, Techniken, Themen, Daten und Orten weiter zu verfeinern.

https://bildarchiv.bsb-muenchen.de

via piag.de

Digitalisierung in der Hosentasche

In Italien läuft derzeit eine Unterschriftenaktion, die darauf zielt, das Fotografieren in öffentlichen Archive und Bibliotheken freizugeben. Damit könnte jeder die gewünschten Dokumente mit dem Handy digitalisieren.

http://ilgiornaledellarte.com/articoli/2015/4/123892.html

Im Artikel wird darauf verwiesen, dass die Archives Nationales in Frankreich sowie die British Library diesen Schritt bereits unternommen haben.

via https://twitter.com/Fotoliberebbcc/status/586633450700021760

Dazu hätte ich noch als Ergänzung:

Verschiedene Scan-Apps für das Handy sind bereits auf dem Markt und die neueren Modelle verfügen ohne weiteres über gute Kameras. Wem viellicht noch die ruhige Hand fehlt, dem sei diese Hilfe empfohlen:

http://www.cultofmac.com/168391/scanbox-turns-your-iphone-into-the-perfect-portable-scanner-for-just-15

Zahlen zur Filmfotografie

Die analoge Fotografie auf Film hatte im Jahr 2000 mit 85 Millionen Aufnahmen pro Jahr ihren Höhepunkt.
Die Zahl der aufgenommenen Fotos insgesamt steigt weiter exponentiell. Es bleibt im analogen Bereich ein gewisser Markt für Enthusiasten und Professionelle. De facto hat die digitale Fotografie übernommen.

Statistik siehe PetaPixel

Captain Linnaeus Tripe: Photographer of India and Burma, 1852-1860

Die Ausstellung National Gallery in Washington ist als online-Ressource zugänglich. In der zweiten Jahreshälfte ist die Ausstellung noch in London zu sehen.

Captain Linnaeus Tripe: Photographer of India and Burma, 1852–1860

Ausstellungskalender:
National Gallery of Art, Washington, 21. September 2014 – 4. Januar 2015
The Metropolitan Museum of Art, New York, 24. Februar – 25. Mai 2015
Victoria and Albert Museum, London, 23. Juni – 11. Oktober 2015

via British photographic history

Echos of War

Die Ausstellung ECHOES OF WAR zeigt ausgewählte fotografische Originalaufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die erstmals in einem künstlerischen Kontext zu sehen sind. Die historischen Fotografien erzählen individuelle Geschichten und nehmen unterschiedliche Blickwinkel ein – sowohl was Ort und Anlass ihrer Entstehung betrifft, als auch in Bezug auf ihre Provenienz. Die Aufnahmen stammen vor allem aus Deutschland, England, Frankreich, Polen, Russland und den USA. Sie bilden den Grundstock der fotografischen Vintage-Sammlung der Fotografin Benita Suchodrev.

Erworben auf Auktionen, im Rahmen privater Recherchen bei Zeitzeugen und Sammlerkollegen sowie auf Flohmärkten in zahlreichen Ländern konnte die russisch-amerikanische Fotokünstlerin Benita Suchodrev einen Schatz von persönlichen Erinnerungen heben, der zeitgeschichtliche Einblicke gewährt und die Auseinandersetzung mit der Erfahrung des Kriegs befördert. Zu sehen sind Fotografien von professionellen Kriegsberichterstattern, Soldaten und Privatpersonen, die seltene Aufnahmen aus Flugzeugen, Bilder von öffentlichen Hinrichtungen, Fallschirmspringer kurz vor der Landung, sowjetische und deutsche Kindersoldaten und den Alltag sowie die Nachkriegszeit in den zerbombten Städten zeigen.

Die ausgewählten Motive werden zusammen mit den rückwärtig angebrachten Beschreibungen gezeigt, deren Wortwahl eine weitere Ebene des Bildausschnitts eröffnen. So sind ebenso propagandistische Gedanken wie oft sehr persönliche Widmungen auf der Rückseite von Privataufnahmen zu finden.

In einem zweiten Teil der Ausstellung werden die Vintage-Fotografien durch historische Porträtaufnahmen ergänzt, die – künstlerisch bearbeitet – einen doppelten Blick erlauben. Sie sind als Antwort der Fotokünstlerin Benita Suchodrev auf das gefundene Material aufzufassen, das Echo des Kriegs in unsere heutigen Sicht- und Sehweisen zu überführen.

Die Ausstellung will weder eine politische Aussage machen noch die Grausamkeit des Krieges übertünchen. Vielmehr möchte sie eine Auswahl von mehr als 130 subjektiver, privater Blicke der Menschen präsentieren, die diese Fotos gemacht haben. Zusammengestellt und kuratiert aus Sicht einer Künstlerin und Fotografin ergeben sich neue Zusammenhänge, die nicht streng wissenschaftlich konnotiert sind, sondern die Schrecken und lichten Momente, das Bemühen um Bildästhetik unter barbarischen Umständen und die Sichtweisen von einer Welt im Kriegszustand dokumentieren. 

Wo?
ECHOES OF WAR
Blick.Macht.Bild – Atelier für Fotografie
Motzstraße 52 (Viktoria-Luise-Platz) 10777 Berlin

blickmachtbild.com
www.BenitaSuchodrev.com

Nutzerzahlen in Archiven gehen zurück

Leider nicht frei im Netz zugänglich:

Das Magazin „Source“ hat sich mit den (rückläufigen) Nutzerzahlen von Archiven in Großbritannien beschäftigt.
Es gibt zudem Hinweise zu digitalen Angeboten, Anzahl der Mitarbeiter und Kosten der Archive.

Die geringeren Nutzer vor Ort scheinen nicht allein die Folge von online-Angeboten zu sein, sondern werden auch durch weniger Personal und knappere Öffnungszeiten verursacht.

via
British Photographic History

Reflections from the 80’s

„Die Zeit der Ghettoblaster“ titelt die Zeit zu den Aufnahmen von Jamel Shabazz, die jetzt in Köln gezeigt werden.

www.zeit.de/kultur/2015-02/shabazz-reflections-of-the-80s-ausstellung-fs

Studientage für Fotografie: Erscheinungen der Fotografie

Bereits zum dritten Mal finden in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) die „Studientage für Fotografie“ am Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg statt. Das Forschungskolloquium widmet sich vom 21. bis 25. Juli 2015 dem Thema der Materialisierungen und Mediatisierungen der Photographie in allen ihren Produktions- und Rezeptionskontexten.

Studientage für Fotografie 2015: Internationales interdisziplinäres Forschungskolloquium für Promovierende und Post-Docs
Zeit: 21.07.2015 13:00 h – 25.07.2015 14:00 h
Ort: Tagungsraum von Foto Marburg im Ernst-von-Hülsenhaus

Weitere Information unter
http://www.fotomarburg.de/aktuelles/events/studientage2015

britishphotography.org

Claire und James Hyman habe ihre neue Website gelauncht:
www.britishphotography.org.
Die Sammlung der beiden umfasst wichtige Werke der britischen Fotografie, es gibt kleine online-Ausstellungen zu wichtigen Themen.