Schwindelnde Höhen: Die „Gilman Paper Company Collection” in New York

Zum Verkauf der Gilman Paper Collection gab es einen Artikel im Feuilleton der FAZ:

Zwischen 1977 und 1997 trug Howard Gilman, Chairman der Gilman Paper Company, mit seinem Kurator Pierre Apraxine eine Fotografie-Sammlung zusammen, die als bedeutendste ihrer Art geschätzt wurde.

Zwar wurde die Sammlung auch im Hinblick darauf angelegt, daß sie irgendwann in die Bestände des Metropolitan Museum einmünden würde, doch als Howard Gilman im Januar 1998 überraschend verstarb, waren noch keine Abmachungen in diesem Sinn getroffen. Erst im Jahr 2005 wurde schließlich eine gütliche Einigung mit der Nachlaßverwaltung gefunden, teils als Ankauf, teils als Schenkung. Die mehr als 8500 Bilder der Gilman Paper Company machen nun das Metropolitan Museum weltweit zu einer der führenden Institutionen auf dem Gebiet der Fotografie.

Um die Rechnung für diese Schatztruhe zu zahlen, mußte sich das Museum jedoch von einigen Pretiosen wieder trennen. Bei den meisten der 113 Lose, die jetzt unter den Hammer kamen, handelte es sich jedoch um Duplikate oder Varianten von Bildern, die sich weiterhin in der Sammlung des Metropolitan Museum befinden, so daß sich der Trennungsschmerz in Grenzen hält.

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