Captain Linnaeus Tripe: Photographer of India and Burma, 1852-1860

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Die Ausstellung National Gallery in Washington ist als online-Ressource zugänglich. In der zweiten Jahreshälfte ist die Ausstellung noch in London zu sehen.

Captain Linnaeus Tripe: Photographer of India and Burma, 1852–1860

Ausstellungskalender:
National Gallery of Art, Washington, 21. September 2014 – 4. Januar 2015
The Metropolitan Museum of Art, New York, 24. Februar – 25. Mai 2015
Victoria and Albert Museum, London, 23. Juni – 11. Oktober 2015

via British photographic history

Echos of War

Die Ausstellung ECHOES OF WAR zeigt ausgewählte fotografische Originalaufnahmen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die erstmals in einem künstlerischen Kontext zu sehen sind. Die historischen Fotografien erzählen individuelle Geschichten und nehmen unterschiedliche Blickwinkel ein – sowohl was Ort und Anlass ihrer Entstehung betrifft, als auch in Bezug auf ihre Provenienz. Die Aufnahmen stammen vor allem aus Deutschland, England, Frankreich, Polen, Russland und den USA. Sie bilden den Grundstock der fotografischen Vintage-Sammlung der Fotografin Benita Suchodrev.

Erworben auf Auktionen, im Rahmen privater Recherchen bei Zeitzeugen und Sammlerkollegen sowie auf Flohmärkten in zahlreichen Ländern konnte die russisch-amerikanische Fotokünstlerin Benita Suchodrev einen Schatz von persönlichen Erinnerungen heben, der zeitgeschichtliche Einblicke gewährt und die Auseinandersetzung mit der Erfahrung des Kriegs befördert. Zu sehen sind Fotografien von professionellen Kriegsberichterstattern, Soldaten und Privatpersonen, die seltene Aufnahmen aus Flugzeugen, Bilder von öffentlichen Hinrichtungen, Fallschirmspringer kurz vor der Landung, sowjetische und deutsche Kindersoldaten und den Alltag sowie die Nachkriegszeit in den zerbombten Städten zeigen.

Die ausgewählten Motive werden zusammen mit den rückwärtig angebrachten Beschreibungen gezeigt, deren Wortwahl eine weitere Ebene des Bildausschnitts eröffnen. So sind ebenso propagandistische Gedanken wie oft sehr persönliche Widmungen auf der Rückseite von Privataufnahmen zu finden.

In einem zweiten Teil der Ausstellung werden die Vintage-Fotografien durch historische Porträtaufnahmen ergänzt, die – künstlerisch bearbeitet – einen doppelten Blick erlauben. Sie sind als Antwort der Fotokünstlerin Benita Suchodrev auf das gefundene Material aufzufassen, das Echo des Kriegs in unsere heutigen Sicht- und Sehweisen zu überführen.

Die Ausstellung will weder eine politische Aussage machen noch die Grausamkeit des Krieges übertünchen. Vielmehr möchte sie eine Auswahl von mehr als 130 subjektiver, privater Blicke der Menschen präsentieren, die diese Fotos gemacht haben. Zusammengestellt und kuratiert aus Sicht einer Künstlerin und Fotografin ergeben sich neue Zusammenhänge, die nicht streng wissenschaftlich konnotiert sind, sondern die Schrecken und lichten Momente, das Bemühen um Bildästhetik unter barbarischen Umständen und die Sichtweisen von einer Welt im Kriegszustand dokumentieren. 

Wo?
ECHOES OF WAR
Blick.Macht.Bild – Atelier für Fotografie
Motzstraße 52 (Viktoria-Luise-Platz) 10777 Berlin

blickmachtbild.com
www.BenitaSuchodrev.com

„Bitte recht freundlich!“ – Fotografie im Freilichtmuseum Detmold

Das LWL-Freilichtmuseum Detmold stellt 2011 Fotografie in den Mittelpunkt. „Bitte recht freundlich! Das Fotoporträt“ lautet das Motto des Themenjahres, in dem sich das größte deutsche Freilichtmuseum der Geschichte des Fotoporträts widmet.

Dazu gibt es zwei Sonderausstellungen: Eine Kabinettausstellung widmet sich der Entwicklungsgeschichte des Porträts. „Darin zeigen wir den gesellschaftlichen Wandel der Porträtfotografie“, erklärt LWL-Museumsleiter Dr. Jan Carstensen. Und in der Ausstellungsscheune Westendorf im „Paderborner Dorf“ präsentiert das LWL-Freilichtmuseum zudem Männerporträts der 1930er- und 1940er-Jahre aus dem ehemaligen Fotoatelier Kuper in Rietberg, das 2010 im Museum wieder aufgebaut wurde.

Das Programm rundet das Themenjahr mit zusätzlichen Fotoworkshops, Mitmachprogrammen, Führungen und Vorführungen ab.

vollständiger Pressetext unter lwl.org

Fotoausstellungen im Ruhr-Museum

Das Ruhr-Museum zeigt in Kürze zwei Ausstellungen:

27. September 2010 bis 16. Februar 2011

Alles wieder anders. Fotografien aus der Zeit des Strukturwandels
Die vom Wiener Architekten Bernhard Denkinger gestaltete Ausstellung zeigt ca. 400 Fotografien aus den 1970er Jahren bis 2000 – von Bernd und Hilla Bechers Dokumentationen der Relikte industrieller Architektur über die Bestandsaufnahme des Lebens im Stadtteil Pressemitteilung – Alles wieder anders.
Die Ausstellung setzt die Reihe der Sonderausstellungen des Ruhr Museums wie „Alle Bilder sind schon da!“, „Gold vor Schwarz. Der Essener Domschatz auf Zollverein“, „Living Stones. Die Natur als Künstlerin“ und „Das Große Spiel. Archäologie und Politik im Zeitalter des Imperialismus“ fort.
Ausstellungskatalog:448 Seiten mit ca. 450 Abbildungen, Hatje Cantz Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7757-2752-5, Preis im Museum 29,80 Euro, Buchhandel 39,80 Euro

Schwarzes Revier. Fotografien von Heinrich Hauser
Fotografien von Heinrich Hauser: 127 Fotografien erschienen 1930 in seiner mittlerweile klassischen Beschreibung der Reise durch das Ruhrgebiet, dem Buch „Schwarzes Revier“. Das heute vergriffene Werk, eine antiquarische Kostbarkeit, wird aus Anlass der Ausstellung im Ruhr Museum in erweiterter Form wieder aufgelegt.
Begleitbuch zur Ausstellung: Heinrich Hauser. Schwarzes Revier, 232 Seiten, 150 Abbildungen, Weidle Verlag Bonn 2010, ISBN 978-3-938803-25-7, Preis 19,80 Euro

via Liste geschichtskultur-ruhr.de

Galerie Hundert

Das Pixelprojekt Ruhrgebiet hat sich bislang auf eine Präsenz im Web und auf Sonderschauen beschränkt. Nun werden Arbeiten des Projekts als limitierte Editionen über die Galerie Hundert angeboten.

Es gibt Arbeiten des verstorbenen Essener Polizeifotografen Horst Lang, des Hamburger Fotografen und Martha Hoepffner Preisträgers Maurice Kohl, des Tanzfotografen und Staatspreisträgers Georg Schreiber, des Künstlers und Hochschulprofessors Knut Wolfgang Maron, der Ruhrgebietsfotografin und LeadAward Preisträgerin Brigitte Kraemer, der Architekturfotografen Deimel+Wittmar, des Essener Fotografen Carsten Klein und des Kamener Fotografen Mark Wohlrab zu erwerben.

www.galeriehundert.de

Les parisiens sous l’occupation

Ein Hinweis von einer französischen Kollegin: Der Beitrag von France Culture (la fabrique de l’histoire) vom 28. Mai 2009 behandelt die in 2008 viel diskutierte Ausstellung „Les parisiens sous l’occupation“:

Après le scandale…. retour sur les débats de l’année en histoire (4/4) : l’exposition de photographies Les parisiens sous l’occupation d’André Zucca

radiofrance.fr

Zeche Zollern: „Montanrevier“

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat die Ausstellung „Montanrevier“, die ursprünglich im Januar enden sollte, bis zum 8. März 2009 verlängert. Die Schau im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern zeigt 100 historische Ansichtskarten und mehr als 50 Großfotos von typischen Bauten aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien. Die Bilder dokumentieren, wie Kohleförderung und Stahlerzeugung den beiden Montanrevieren in Mitteleuropa ein ähnliches Erscheinungsbild aufgeprägt haben.

Montanrevier
28.9.2008 bis 18.1.2009
LWL-Industriemuseum
Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund

Zur Ausstellung ist ein zweisprachiger Bildband erschienen:
Thomas Parent (hg.): Montanrevier. Bilder aus dem Ruhrgebiet und aus Oberschlesien, 128 Seiten, Klartext Verlag, Essen 2008 (LWL-Industriemuseum Quellen und Studien 16), 19,95 €

via Mailingliste Westfälische Geschichte

Vergessene Fotografien: Das Auge des Jazz

Der Fotograin Susanne Schapowalow hat einestages einen Beitrag gewidmet: Das Auge des Jazz.

Schon in Ihrer Jugend in der Zeit das Nationalsozialismus lauschte Schapawalow heimlich im Radio der als „Negermusik“ verfehmte Jazzmusik. In der Nachkriegszeit porträtierte sie alle wichtigen Größen des Jazz wie Duke Ellington und Chet Baker, Nat King Cole und Ella Fitzgerald. Sie arbeitete für Zeitschriften wie „Stern“, „Kristall“ oder den „Spiegel“.

Die Aufnahmen der Fotografin sind in der Berliner Galerie Camera Work zu sehen:

ESTHER HAASE & SUSANNE SCHAPOWALOW
bis zum 28. Februar 2009
Galerie Camera Work
Kantstraße 149, Berlin

THEO BY RICHARD AVEDON

Den Arbeiten von Richard Avedon mit dem Modell Ann Theophane Graham geht eine Ausstellung der Villa Medici in Rom nach. Es handelt sich um bislang unveröffentlichte Fotografien. Die Ausstellung wurde von der Galeristin Valentina Moncada kuratiert.

1. Februar bis 8. März 2009
Accademia di Francia a Roma – Villa Medici und
Musei Capitolini

mehr zur Ausstellung via www.photographers.it

Michel Comte – Retrospektive

Ab dem 1. Februar zeigt das NRWForum in Düsseldorf Arbeiten des Fotografen Michel Comte. Der gebürtige Schweizer machte sich nicht nur als Mode- und Porträtfotograf einen Namen. Vielmehr zog es ihn regelmäßig zur Reportrage. Er arbeitete für das Rote Kreuz, seine eigene Water Foundation, er fotografierte in Afganistan, Irak, Bosnien oder im Sudan.

Michel Comte – Retrospektive
01.02.2009-10.05.2009
NWRForum Düsseldorf
Ehrenhof

Panoramen aus dem Berlin der Nachkriegszeit

Einestages hat einen Beitrag zu einem Berliner Fotobestand der Nachkriegszeit eines unbekannten Fotografen: Fahndung nach einem Fotografen.

Die Aufnahmen sind 1949-1952 im Auftrag Hauptamtes Stadtplanung des Magistrats von Groß-Berlin entstanden. Sie sind heute Teil des Fotoarchivs der Berlinischen Galerie und werden ab November dort in einer Ausstellung gezeigt werden.
Ausstellungsankündigung des Museums

Die Riess

Das Werk der Fotografin Frieda Riess aus den 1920er Jahren hat einen Ausstellung in der Berlinischen Galerie zusammen getragen. Beteiligt waren die Essener Folkwang-Kuratorin Ute Eskildsen und der Marbacher Fotokenners Michael Davidis, Marion Beckers und Elisabeth Moortgat vom Verein Das Verborgene Museum.

Zeit Online hat dazu eine Fotogalerie: Frieda Riess.

DIE RIESS Fotografisches Atelier und Salon in Berlin 1918-1932
Berlinische Galerie
6. Juni – 20. Oktober 2008
Ausstellungsseite

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen:

Marion Beckers und Elisabeth Moortgat (Hgg.):
Die Riess, Fotografisches Atelier und Salon 1918-1932 in Berlin
Wasmuth Ernst Verlag 2008, 120 Abbildungen in Duoton, ISBN 3803033268.

Leonard Freed: Weltanschauung

Heute eröffnet eine Ausstellung zu Ehren des 2006 verstorbenen Fotografen Leonard Freed unter dem Titel „Weltanschaaung“ in der Galerie C/O Berlin, die am 5.Oktober ausläuft.
Die Retrospektive umfasst 230 Schwarz-Weiss-Bilder, die vielfach im Auftrag großer nationaler und internationaler Magazine wie dem „New York Magazin“ oder der „Geo“ entstanden. Freed dokumentierte das Leben im Nachkriegsdeutschland, der Civil rights Bewegung im Amerika der 60er Jahre, Polizisten-Alltag zwischen Brooklyn und Manhattan, aber auch das Leben seiner eigenen jüdischen Kultur.
Die C/O Berlin ist die erste deutsche Institution , die den fotografischen Nachlass Leonard Freeds ausstellt. Zudem finden dort Vorträge, Lesungen, Diskussionen und spezielle Workshops für Kinder und Jugendliche zu den Themen Nachkriegsdeutschland und Judentum statt.

Leonard Freed: Weltanschauung
18.07.2008 bis 5.10.2008
C/O Berlin
Weitere Beiträge :
Bild.de
Photographie.de
Belocal.de

Schweizer Landschaftsfotografie

Zu den wohl bedeutendsten Schweizer Landschaftsfotografen gehört Albert Steiner (1877-1965). Seine Motive wurden millionenfach auf Postkarten, in Büchern oder Zeitschriften reproduziert. Besonders seine Bilder aus dem Engadin, wo er fast 50 Jahre lebte, spielen für die Wahrnehmung der Schweiz als unverdorbenes Alpenland mit unermesslicher Naturschönheit eine wesentliche Rolle.

Steiners alpine Landschaften sind Licht durchflutet, kristallklar, und von einer geradezu magischen Präsenz. Seine Fotografien sind bis ins letzte Detail durchkomponiert. Inspiriert wurde er dabei u.a. von Alpenmalern wie Giovanni Segantini und Ferdinand Hodler.

Sein Schaffen erlangte zwischen 1910 und 1930 seine volle Blüte. Orientiert an den Grundzügen der Neuen Sachlichkeit entstand auch in dieser Zeit das erste moderne Fotobuch der Schweiz (Schnee Winter Sonne, 1930)

Die Austellung „Swiss Alpine Photography“ zeigt vom 30.8. bis zum 25.10.2008 seltene Gebirgsaufnahmen von Albert Steiner, Andreas Pedrett und anderen Fotografen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Ausstellungsort ist die ArteF Galerie für Kunstfotografie in Zürich.

Weitere Künstler, die in der Austellung vertreten sind: Max Baur, Adolphe Braun, Charnaux Frères, Foto Flury, Jean Gaberell, Emile Gos, R. Guler, Bartholome Schocher, Foto Schönwetter, Giorgio Sommer, Roberto Raineri-Seith, Foto Rutz.

Wissenschaftler als Fotografen

Auf vielen Expeditionen war die Kamera eine der wichtigsten Instrumente zur Dokumentation der eigenen Forschungsergebnissen. Fotografien dienten schließlich dazu, das Erlebte und Erforschte festzuhalten. Und nicht selten wurden Fotografien als wissenschaftliche Quelle oder gar Beweis für die eigene Forschung eingesetzt.

In der Fotoausstellung Forscher auf Reisen – Fotografien als wissenschaftliches Souvenir der ETH-Zürich stehen ab dem 19. Mai bis zum 9. Juni neun Forschungsreisen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Die Expeditionen wurden überwiegend von ehemaligen Professoren oder Absolventen verschiedener Disziplinen unternommen. Aus dem Bildarchiv der ETH-Bibliothek werden u.a. Aufnahmen von Carl Schröter, Albert und Arnold Heim oder Alfred de Quervain gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit den Titel: Forscher auf Reisen. Fotografien als wissenschaftliches Souvenir. Herausgeber: ETH-Bibliothek. 98 S. plus 42 S. farbiger Bildteil, Odermatt Druck, Dallenwil. 2008. ISBN 978-3-909386-08-6. CHF 39,-

via newsletter arbido

Jewgeni Chaldej – Der bedeutende Augenblick

Im Berliner Martin-Gropius-Bau ist derzeit eine Retrospektive des sowjetischen Kriegsfotografen und Fotoreporters Jewgeni Chaldej (1917-1997) zu sehen. Einige seiner Bilder sind weltberühmt und zählen zu Ikonen der Fotogeschichte, so z. B. die inszenierte Flaggenhissung auf dem Deutschen Reichstag am 2. Mai 1945. Daneben fotografierte er auch während der Potsdamer Konferenz und auf den Nürnberger Prozessen.

Ausführlicher über Fotograf und Ausstellung berichtet die taz.

Heinrich Heidersberger – Frühe Farbfotos aus Kuba

Er zählt zu den großen, international anerkannten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Bekannt wurde er vor allem als Industrie- und Architekturfotograf. Jedoch bildeten nicht nur Strukturen und Formen Motive seiner Bilder. Und ebenso fotografierte er nicht ausschließlich in Schwarzweiß.
Eine besonders interessante Ausnahme stellen seine Farbdias dar, die er 1954 als „Bordknipser“ auf der „MS Atlanic“ sowie bei Aufenthalten in Kuba machte. Diese spiegeln unnachahmlich „den Charme der fünfziger Jahre“ wider, bringen die „bonbonbunten Farben“ und die bunten Straßen Kubas zum Leuchten. Ein interessanter Artikel ist zu diesem Thema auf einestages nachzulesen.

Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt noch bis zum 21.9.08 die Ausstellung Heinrich Heidersberger: Rückkehr zum Aufbruch.

„Paris unterm Hakenkreuz“

André Zuccas (1897-1973) Farbfotografien sorgen derzeit im Rahmen der Ausstellung „Les Parisiens sous l’Occupation“ für hitzige Debatten und massive Proteste in Frankreich. Seine Bilder dokumentieren die Zeit der Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. An die raren Agfacolorfilme kam Zucca durch seine guten Beziehung zu den Deutschen heran, in deren Auftrag er Pariser Straßenszenen fotografierte. Deshalb gilt er für viele als Kollaborateur, dessen Fotografien reine Nazi-Propaganda bedeuten. Das Leben unter der Besetzung lässt sich jedoch nicht immer so einfach in zwei Lager, wie Kollaboration und Widerstand, einteilen, meint auch der Artikel auf einestages.

Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Juli 2008 in der Bibliothèque Historique de la Ville de Paris zu sehen. Diese erwarb 1986 Zuccas Nachlass von 6000 Schwarzweiß- und 1058 Farbaufnahmen. Im Verlag Gallimard erschien ein Ausstellungskatalog.