IIIF-Image Viewer

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Der IIIF kümmert sich um die Interoperabilität von Bilddaten und damit die bessere Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von Bildern im Web. Der Initiative gehören große Bildarchive und Bibliotheken an.

IIIF (International Image Interoperability Framework) has the following goals:

To give scholars an unprecedented level of uniform and rich access to image-based resources hosted around the world.
To define a set of common application programming interfaces that support interoperability between image repositories.
To develop, cultivate and document shared technologies, such as image servers and web clients, that provide a world-class user experience in viewing, comparing, manipulating and annotating images.

In puncto Imageviewer hat die Initiative einige auf ihrer Website:

http://iiif.io/apps-demos.html

Kleinteiligeres Sightseeing mit Street View

Google setzt neuerdings dreirädrige Fahrräder ein, um Aufnahmen für den Dienst Street View zu machen. Bei Heise online war ein solches Rad gestern zu sehen: Dreiräder für Google Street View. Ziel ist damit Räume zu erschließen, wo keine Aufnahmen aus dem Auto gemacht werden können.

Tatsächlich hat Google auf diesem Feld Konkurrenz bekommen. Microsoft setzt mit der Software Photosynth auf den Content der Nutzer und kann damit in ganz andere Bereiche vorstoßen, wie jüngst der Spiegel feststellte: Eine Welt aus 3-D-Schnappschüssen.

StudioLine jetzt mit Geotagging

Die die Software StudioLine für Fotoarchivierung hilft jetzt auch Geokoordinaten mit den Bildern zu verbinden. Die Verortung der Bilder über Koordinaten ist erspart einiges an Dokumentationsaufwand.

Sofern die Kamera selbst nicht mit einem GPS-Empfänger ausgestattet ist braucht es zusätzlich einen Datenlogger, der die Koordinaten mitschreibt. Die Zuordnung zu den Bildern funktioniert über die Aufnahmezeit. Kamera und Logger müssen als diesbezüglich abgeglichen werden.

Es gibt auch eine gute Lösung für ältere Aufnahmen. Diese können über Drag-and-Drop in eine Google-Maps-Karte nachträglich mit Koordinaten versehen werden. Das ganze gibt es erst einmal nur für den PC, d.h. Windows Vista und XP.

mehr via studioline.net

Metadaten in Bilddateien sollen vereinheitlicht werden

Wie heute auf MacTechNews zu lesen, haben Adobe, Apple, Canon, Microsoft, Nokia und Sony eine Arbeitsgruppe zur Vereinheitlichung von Metadaten in Bildern gestartet.

Es gibt eine Webseite der Arbeitsgruppe, sowie ein aktuelles Richtlinienpapier: Guidelines for Handling Image Metadata (PDF, Version 1.0, September 2008).

Ziel ist es, die Interoperabilität bei der Nutzung und Speicherung von Bildern zu verbessern.

Die Anforderungen an Metadaten sind sicher gestiegen. Allerdings muss man sagen, dass bisherige Standards wie IPTC ihre Grenzen häufig weniger in ihrer eigenen Logik als in der Implementierung in die jeweiligen Software hatten. Insbesondere der Umgang mit Zeichensätzen, Umlauten usw. ließ durchaus zu wünschen übrig. Insofern steht zu hoffen, dass diese von der Industrie ausgehende Initiative dort Verbesserungen bringt.

Weitere Seiten zum Thema

Ordnung der Bilder

Spiegel online gibt Tipps gegen das Chaos auf der Festplatte. Der Beitrag stellt verschiedene Programme zur Bildverwaltung vor. Darunter einfache Programme für den Laien, wie Picasa oder StudioLine, dann aber auch Fotoverwaltung für Profis wie Canto Cumulus, Extensis Portfolio und Expression Media. Als IPTC-Editor wird Thumbs Plus empfohlen.

Schwarz-Weißkonvertierung mit „Silver Efex Pro“

Für einfachere Schwarzweißkonvertierung hat die Firma „Nik Software“ ein neues fotografisches Plug-in für Adobe Photoshop und Apple Aperture entwickelt. „Silver Efex Pro“ soll im Gegensatz zu anderen Bildbearbeitungsprogrammen, die zur Schwarzweißkonvertierung mehrere Schritte und Anpassungsebenen benötigen, durch die neu entwickelte „U-Point-Techniologie“ die Justage ganzer Bildbereiche mit einfachen Kontrollpunkten ermöglichen. Helligkeit, Struktur und Kontrast des Bildes sollen sich durch diese Technologie punktgenau verändern lassen. Außerdem werden dem Benutzer neben einer „neutralen“ Schwarz – Weiß Umwandlung auch eine Reihe stilistischer Effekte, wie weich zeichnende oder das Filmkorn simulierende Effekte geboten, die den Bildeffekten von Loch- und Plattenkameras nachkommen sollen.

Weitere Informationen auf : Golem.de

100 Megapixel und mehr

Heise online hat einen Beitrag zu Bildern im Gigapixel-Bereich: Im Gigapixel-Rausch

Der Betrachter bemerkt beim Hinein- und Hinauszoomen kein Ruckeln, obwohl die Dateigröße von 12 GByte das Volumen des Arbeitsspeichers um ein Vielfaches übersteigt. Des Rätsels Lösung ist eine Pixelpyramide, die das Vollbild relativ gering aufgelöst zeigt, und jede weitere Ebene in vierfacher Auflösung vorhält, bis die volle Detailtiefe erreicht ist. Der Viewer lädt jeweils nur die Kacheln, die zur Anzeige der nächsten Bildportion nötig ist.

mehr Megalomanie via
www.gigapxl.org

Photoshop verlegt die Bildbearbeitung ins Web

Photoshop bietet seit einigen Tagen die Möglichkeit an, Bilder im Web zu bearbeiten: Photoshop Express im Web.

Dem Nutzer wird dazu 2GB Speicherplatz zur Verfügung gestellt. Allerdings lässt sich Photoshop im Gegenzug die Rechte an den Bilder einräumen:

8. Use of Your Content.
Adobe does not claim ownership of Your Content. However, with respect to Your Content that you submit or make available for inclusion on publicly accessible areas of the Services, you grant Adobe a worldwide, royalty-free, nonexclusive, perpetual, irrevocable, and fully sublicensable license to use, distribute, derive revenue or other remuneration from, reproduce, modify, adapt, publish, translate, publicly perform and publicly display such Content (in whole or in part) and to incorporate such Content into other Materials or works in any format or medium now known or later developed.

(siehe General Terms, Effective 3/1/200)

mehr dazu auch auf heise-online

HDR mit Hydra

HDR Images können mit dem Programm Hydra auch ohne Stativ aufgenommen werden. Die unterschiedlichen Belichtungen werden vom Programm zusammengerechnet, wobei unterschiedliche Blickwinkel von der Morph Age-Engine ausgeglichen werden.

Macnews weist jetzt auf Erscheinen der Software hin, die laut Hersteller pünktlich zur Macworld Expo am 14. Januar verfügbar sein soll.

Basic metadata

Auf der Seite der American Society of Media Photographers (ASMP) gibt es einen guten Einstieg in den Umgang mit Metadaten von digitalen Bildern: Basic metadata: a photographers best friend.

Neben einführenden Informationen erhält der Leser Hinweise auf wichtige Websiten und Ressourcen im Web, Software zur Erstellung und Bearbeitung von Metadaten sowie verbreitete Metadatenstandards wie IPTC.

via stockphototalk

DIGILOG II – Fototechnik und Fotoarchivierung

Heute startet bei Monochorm im Berlin die Hausmesse DIGILOG II. Es wird vergleichende Tests zu analoger und digitaler Aufnahmetechnik geben, Vorträge zur Haltbarkeit analoger und digitler Medien sowie zu verschiedenen Softwarelösungen.

via Fotografie-Forum
Programm auf der Monochrom-Website

vom 5. bis 7. Oktober 2007
Monochrom-Berlin
Ackerstr. 23
10115 Berlin
Tel. 030-24632050

Third Digital Preservation Award 2007

Der aktuelle Gewinner des Preises für digitale Langzeitarchivierung ist das DROID (Digital Record Object Identification) Projekt.

DROID is designed to meet the fundamental requirement of any digital repository to be able to identify the precise format of all stored digital objects, and to link that identification to a central registry of technical information about that format and its dependencies.

Die Open Source Software dient der automatischen Erkennung von Dateiformaten in digitalen Archiven und Repositories.

mehr in der dpc-Pressemitteilung

Wohin mit den digitalen Bildern?

DigitalCameraInfo hat einen Beitrag zur Online-Archivierung digitaler Bilder: A Comparative Guide to Online Photo Archives. Verglichen werden dort verschiede Angebote um Bilder online zu archivieren. Die untersuchten Angebote richten sich sowohl an Amateure wie auch an professionelle Fotografen.

Neben der Funktion der Archivierung bieten einige Angebot auch die Möglichkeit, Bilder über die Plattform zu vermarkten oder mit anderen Nutzer zu teilen, andere bieten kleine Bildbearbeitungstools mit an oder unterstützen den Nutzer bei seiner Sicherungsstrategie, indem Bilder regelmäßig automtisch gesynct werden. In Bezug auf die verarbeitbaren Formate sind viele Angebote so professionell auch RAW-Formate zu unterstützen.

Kleinere Datenspeicher gibt es auch mal gratis, wenn dann das Datenvolumen steigt, kann man ein kostenpflichtiges, größeres Paket buchen.

Sicherlich stellt heute die Leitung noch ein Nadelöhr dar, in nicht allzu ferner Zukunft sollte das schon kein Thema mehr sein.

via Stockphototalk

Special Panoramafotografie

Die Seite macnews.de hat ein Special zum Thema Panoramafotografie: Sonderthema Panoramafotografie – Technik, Tipps und Tests.

Technisch gesehen ist die Panoramfotografie mittlerweile so gut handhabar, das sie auch für den Amateurbereich interessant ist.

Das Special beinhaltet auch einen Beitrag zur Geschichte der Panoramafotografie. Als technische Einführung ist insbesondere der Beitrag Darstellungsformen von Panoramabildern interessant, der die verschiedenen Arten von Panoramen und deren Anwendungsgebiete beleuchtet.

Wer es selbst probieren möchte (Mac!) findet mit dem Artikel Stiching-Lösungen im Vergleich einen Überblick über verschiedene Programme.