Jubilee Photographica Auction

Die Bestände der Sammlerin und Kunsthändlerin Beryl Vosburgh werden am 3. Mai in Newbury versteigert.

The auction comprises items from Jubilee Photographica, Beryl’s shop as well as those from her own 40-year collection. It comprises a multitude of fine images, including works by Julia Margaret Cameron, William Fox Talbot – one of the founders of modern photography, Angus McBean and Cecil Beaton, theatrical images, Hattie Jacques’ collection of postcards of Gaiety Girls, Daguerreotypes, ambrotypes, photographic jewellery, stereoscopic images, photograph albums and topographical images from around the world. However, the core is several thousand cartes de visite, which are of huge social interest as precursors to photographic postcards, are expected to be very popular amongst collectors.

http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/auction-jubilee-beryl-vosburgh-collection-3-may-2018
http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/obituary-beryl-vosburgh-nee-roques-1932-2016

101 Photographs

Die Seite 101 Photographs präsentiert eine Auswahl der Sammlung des Center for Image Research and Diffusion (CRDI) in Girona.

Das scheint Teil eines größeren Projekts zu sein, für Girona ein virtuelle Fotomuseum zu etablieren.

http://www.girona.cat/sgdap/cat/recursos_fotografia.php
https://www.iasa-web.org/centre-image-research-diffusion-crdi-girona-presents-virtual-exhibitions

via http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/website-101-photographs

Netzwerk Fotoarchive e.V. jetzt unter dem Dach der DGPh

Die Mitglieder von Netzwerk Fotoarchive e.V. und der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)
haben beschlossen, die Aktivitäten von Netzwerk Fotoarchive ab sofort unter dem Dach der DGPh fortzuführen.

Netzwerk Fotoarchive e.V. war 2011 auf Anregung von Photonews als gemeinnütziger Verein gegründet worden, um Initiativen und photographische Verbände zur Sicherung photographischer Nachlässe zu bündeln. Neben der DGPh gehörten Verbände wie BFF, FREELENS und BVPA sowie die Deutsche Fotothek in Dresden zu den Gründungsmitgliedern. Damit wurde auf die ungewisse Zukunft vieler photographischer Archivbestände reagiert. Die STIFTUNG KULTURWERK der VG BILD-KUNST förderte das Projekt 2011.
Die Webseite www.netzwerk-fotoarchive.de informiert seither über institutionell bereits gesicherte Photoarchive, über Veranstaltungen zum Thema und klärt Photographen oder Erben bzw. Nachlassverwalter mit einem Merkblatt über die wichtigsten Aspekte für das Angebot eines Photobestandes auf.
2013 realisierte das Netzwerk Fotoarchive eine Umfrage unter öffentlich- rechtlichen Institutionen in Deutschland. Die Ergebnisse verdeutlichen die verschiedenen thematischen und regionalen Sammlungsgebiete im Bereich der Photographie. Seit Anfang an gab es eine besonders enge Zusammenarbeit zwischen der DGPh und Netzwerk Fotoarchive. 2012 war Netzwerk Fotoarchive e.V. Kooperationspartner bei dem vielbeachteten DGPh-Symposium Der Gang der Dinge. Welche Zukunft haben photographische Archive und Nachlässe?, zu dem 2013 eine Publikation erschien.
Die DGPh ist als Dachverband wichtiger Ansprechpartner für Photographen, wenn es um Fragen zu ihren Archiven geht. Dies hat zu der Entscheidung geführt, auf eine doppelte Vereinsstruktur zu verzichten und die Kräfte innerhalb der DGPh zu bündeln. In einer außerordentlichen Sitzung Ende Juni 2017 hat der Verein Netzwerk Fotoarchive seine Auflösung beschlossen. Das Vereinsvermögen geht an die DGPh über. Die Website www.netzwerk-fotoarchive.de wird von der DGPh fortgeführt und ausgebaut.

Die Verbände BFF, BVPA und FREELENS unterstützen ausdrücklich die Fortführung des gemeinnützigen Projekts innerhalb der DGPh und haben ihre weitere Mitarbeit am Netzwerk bekräftigt. Allen Beteiligten ist bewusst, dass die Photographieszene in Deutschland weiter vor großen Herausforderungen steht, um aktuelle und zukünftige Photographennachlässe zu sichern und zugänglich zu machen. Zudem gilt es, über die vielen (regionalen) Initiativen und Institutionen zu informieren, die photographische Archive und Nachlässe bewahren. „Die DGPh freut sich darauf, das Netzwerk weiterführen zu können. Diese absolut notwendige Plattform muss erhalten bleiben und angesichts der erwartbaren Entwicklungen auch ausgebaut werden“, meint DGPh-Vorsitzender Ditmar Schädel.

via Pressemitteilung

Call for papers: Fotoarchive in Irland

Im November wird es zu irischen Fotoarchiven eine Tagung geben, dazu jetzt der Call for papers:
https://photographyarchivesireland.wordpress.com/

This one day symposium will bring together researchers and practitioners who are concerned to interrogate the role of the archive in the production of new knowledges about photography in Ireland, and those who offer alternative narratives of Irish culture through a focus on photography.

via
britishphotohistory

Münster nach dem Krieg

Zwei Ausstellungen im Stadtmuseum in Münster widmen sich der Fotografie aus den Jahren des Aufbaus der Stadt nach dem 2. Weltkrieg:

09.12.2016 – 03.12.2017: Vor 50 Jahren – Münster 1967
01.11.2016 – 30.04.2017: Das neue Münster – Münster in Fotos von 1950 bis 1965

Die jetzt angehende Ausstellung präsentiert Aufnahmen der Pressefotografen Willi Hänscheid und Rudolf Krause, aus deren Sammlungen das Stadtmuseum bereits einige Ausstellungen zur Geschichte der Stadt bestückt hat.

Zu beiden Ausstellungen gibt eine Katalog im Aschendorff-Verlag.

via piag.de

www.aschendorff-buchverlag.de
www.stadt-muenster.de/meusum…

The Photographic Collections Network

Für alle Interessierten an Informationen zu Fotosammlungen und Bildarchiven, wird das Photographic Collections Network ein neuer Anlaufpunkt sein:

The Photographic Collections Network will launch to provide research, knowledge exchange, events and advocacy. Its steering group is comprised of Redeye, the Photography Network, the Victoria and Albert Museum, The Royal Photographic Society, The National Media Museum and independent specialists.

Der Launch ist für Donnerstag, 24.11. vorgesehen.

via
http://britishphotohistory.ning.com/profiles/blogs/the-photographic-collections-network?xg_source=msg_mes_network

Atelier „Arno Kersten Sohn Nachfahren“

Nachlass des Fotoateliers „Arno Kersten Sohn Nachfahren“ liegt beim Schloss- und Spielkartenmuseum im Residenzschloss Altenburg. Das Museum bearbeitet den Nachlass jetzt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek in Dresden.

Der Nachlass dreier Fotografengenerationen zeigt Stadt und Umland von Altenburg in Fotografien von 1870 bis zum Vorabend des Zweiten Weltkriegs.

http://www.deutschefotothek.de/cms/atelier-kersten.xml

Schicksal Emigration – Gerti Deutsch und Jeanne Mandello

DAS VERBORGENE MUSEUM zeigt Fotografien von Gerti Deutsch und Jeanne Mandello
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem FOTOHOF archiv, Salzburg und dem Nachlass Mandello, Barcelona/New York

Pressetext:

»Schicksal Emigration« rekonstruiert ein Stück vergessener Geschichte zweier, aus Deutschland und Österreich emigrierter Fotografinnen.

Für die Wiener Emigrantin, Gerti Deutsch, wurde »Picture Post«, das 1938 in London von dem ungarischen Emigranten Stefan Lorant gegründete liberale, antifaschistische Magazin zur neuen fotografischen Heimat. Die1940er- und 1950er-Jahre im britischen Exil waren ihre produktivste Zeit als Fotojournalistin. Aus ihrem Gesamtwerk werden Straßenszenen und Porträts aus den 1930er-Jahren in Wien, Reportagen zu Transporten jüdischer Kinder auf der Flucht aus Deutschland und Aufnahmen vom Wiederaufbau ihrer Heimatstadt Wien nach Kriegsende und von einer Reise nach Japan (1960) gezeigt.

Jeanne Mandello, die Fotografin mit der Leica, hatte in Berlin am LetteVerein ihr Handwerk erlernt und war ganz vom Stil der fotografischen Moderne in den 1920er-Jahren beeinflusst. Durch die Nationalsozialisten um die Karriere gebracht, erlebte sie als Emigrantin eine kurze Phase in Paris als Modefotografin, bevor ihr das spanisch geprägte Uruguay schließlich eine neue Heimat und eine zweite Chance als Fotografin geboten hat. Unter den wenigen, geretteten Fotografien werden Aufnahmen aus Deutschland um 1933, Pariser Modeaufnahmen, Architekturfotografien und Reportagen aus Uruguay aus den 1940er- und 1950er-Jahren zu sehen sein.

Eröffnung: Mi 28.09.2016, 19 Uhr

DAS VERBORGENE MUSEUM
Dokumentation der Kunst von Frauen e.V.
Schlüterstraße 70, 10625 Berlin
Öffnungszeiten: Do & Fr 15-19 ; Sa & So 12-16 Uhr
(geschlossen vom 19.12.16 – 04.01.17)

Unbekannter Meisterfotograf um 1904 gesucht

Wunderbar, die kleine Sammlung mit Reisefotografien, die William Nelson da aufgetan hat:

http://www.spiegel.de/einestages/raetselhaftes-fotoalbum-einer-europareise-1904-a-1073145.html

Der Fotograf und Sammler hat eine Flickr-Seite eingerichtet, wo man weitere Bilder sehen kann:

https://www.flickr.com/photos/billinmn/sets/72157622733362984

Sein Ziel ist es den Fotografen / die Fotografin zu finden.

So aus dem Bauch heraus würde ich sagen, es könnte eine durchaus eine sehr ambitionierte Amateurin sein. Dame aus gutem Hause / gut verheiratet, viel Zeit zum Reisen, kunsthistorisch gebildet. Sie holt das genrehafte der Szenerie hervorragend heraus. Der Bildaufbau hat fast etwas malerisches.

War es eine Europäerin die später emigrierte oder war es eine Amerikanerin mit einem sehr speziellen Interesse für das „alte Europa“?

RIBApix

Die Datenbank RIBApix des Royal Institute of British Architects hat einen sehr hochwertigen Bildbestand. Der Einstieg ist über eine Facettierung möglich.

Etwas schade, dass bei Fotografen nur mit Texteingabe gesucht werden kann. Alternativ gibt es leider auch keine Übersicht über die wesentlichen Teilbestände.

RIBApix

Historische Fotobestände bei Coding Da Vinci

In den Projekten von Coding Da Vinci arbeiten Institutionen aus dem Kulturbereich mit Entwicklern zusammen und neue Apps zu entwickeln.

Übersicht über die Projekte:
http://codingdavinci.de/projekte

Viele Projekte greifen auf historische Bildbestände zurück, u.a. aus dem Bildbestand Willy Pragher. Hier nur einige Beispiele:

Dieser thematisch fokussierte Zugang ist sicher gut, um die Sichtbarkeit der Bildbestände noch zu erhöhen!
Am 5. Juli 2015 wird die Preisverleihung sein.

31 Filmrollen aus dem 2. WK entwickelt

Levi Bettweiser, Sammler und Mitarbeiter des Rescued Film Project, hat 31 Filmrollen mit Aufnahmen aus dem 2. Weltkrieg entwickelt. Bettweiser entdeckte die Rollen auf einer Auktion in Ohio.

Einige Beiträge ordnen die Bilder irrtümlich dem 1. Weltkrieg zu. Für einen Interview mit dem Sammler s. petapixel.com und rescuedfilm.com.

Mehr via
uandly.com
www.boredpanda.com
petapixel.com
www.rescuedfilm.com

Gefunden auf www.twitter.com

Fotografien in Robert Scott’s Hütte entdeckt

Im Scotts Terra-Nova-Hütte am Kap Evans sind über einhundert Jahre alte Fotografien aufgetaucht, die der New Zealand’s Antarctic Heritage Trust nun konserviert hat.
Die 22 Aufnahmen wurden in Herbert Pontings Dunkelkammer gefunden – dem unter Scott tätigen Fotografen. Die Aufnahmen stammen von Ernest Shackletons sog. Ross Sea Party, die die Hütte später nutzte.

Infos zu den Bildern:
Antarctic Heritage Trust

via British photographic history

Weitere Infos:
Wikipedia: Herbert Poiting
Wikipedia: Ernest Shackelton
Wikipedia: Ross Sea Party
Antarctic Heritage Trust: Robert Falcon Scott’s Hut, Cape Evans