Atelier “Arno Kersten Sohn Nachfahren”

Nachlass des Fotoateliers “Arno Kersten Sohn Nachfahren” liegt beim Schloss- und Spielkartenmuseum im Residenzschloss Altenburg. Das Museum bearbeitet den Nachlass jetzt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Fotothek in Dresden.

Der Nachlass dreier Fotografengenerationen zeigt Stadt und Umland von Altenburg in Fotografien von 1870 bis zum Vorabend des Zweiten Weltkriegs.

http://www.deutschefotothek.de/cms/atelier-kersten.xml

Schicksal Emigration – Gerti Deutsch und Jeanne Mandello

DAS VERBORGENE MUSEUM zeigt Fotografien von Gerti Deutsch und Jeanne Mandello
Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem FOTOHOF archiv, Salzburg und dem Nachlass Mandello, Barcelona/New York

Pressetext:

»Schicksal Emigration« rekonstruiert ein Stück vergessener Geschichte zweier, aus Deutschland und Österreich emigrierter Fotografinnen.

Für die Wiener Emigrantin, Gerti Deutsch, wurde »Picture Post«, das 1938 in London von dem ungarischen Emigranten Stefan Lorant gegründete liberale, antifaschistische Magazin zur neuen fotografischen Heimat. Die1940er- und 1950er-Jahre im britischen Exil waren ihre produktivste Zeit als Fotojournalistin. Aus ihrem Gesamtwerk werden Straßenszenen und Porträts aus den 1930er-Jahren in Wien, Reportagen zu Transporten jüdischer Kinder auf der Flucht aus Deutschland und Aufnahmen vom Wiederaufbau ihrer Heimatstadt Wien nach Kriegsende und von einer Reise nach Japan (1960) gezeigt.

Jeanne Mandello, die Fotografin mit der Leica, hatte in Berlin am LetteVerein ihr Handwerk erlernt und war ganz vom Stil der fotografischen Moderne in den 1920er-Jahren beeinflusst. Durch die Nationalsozialisten um die Karriere gebracht, erlebte sie als Emigrantin eine kurze Phase in Paris als Modefotografin, bevor ihr das spanisch geprägte Uruguay schließlich eine neue Heimat und eine zweite Chance als Fotografin geboten hat. Unter den wenigen, geretteten Fotografien werden Aufnahmen aus Deutschland um 1933, Pariser Modeaufnahmen, Architekturfotografien und Reportagen aus Uruguay aus den 1940er- und 1950er-Jahren zu sehen sein.

Eröffnung: Mi 28.09.2016, 19 Uhr

DAS VERBORGENE MUSEUM
Dokumentation der Kunst von Frauen e.V.
Schlüterstraße 70, 10625 Berlin
Öffnungszeiten: Do & Fr 15-19 ; Sa & So 12-16 Uhr
(geschlossen vom 19.12.16 – 04.01.17)

Unbekannter Meisterfotograf um 1904 gesucht

Wunderbar, die kleine Sammlung mit Reisefotografien, die William Nelson da aufgetan hat:

http://www.spiegel.de/einestages/raetselhaftes-fotoalbum-einer-europareise-1904-a-1073145.html

Der Fotograf und Sammler hat eine Flickr-Seite eingerichtet, wo man weitere Bilder sehen kann:

https://www.flickr.com/photos/billinmn/sets/72157622733362984

Sein Ziel ist es den Fotografen / die Fotografin zu finden.

So aus dem Bauch heraus würde ich sagen, es könnte eine durchaus eine sehr ambitionierte Amateurin sein. Dame aus gutem Hause / gut verheiratet, viel Zeit zum Reisen, kunsthistorisch gebildet. Sie holt das genrehafte der Szenerie hervorragend heraus. Der Bildaufbau hat fast etwas malerisches.

War es eine Europäerin die später emigrierte oder war es eine Amerikanerin mit einem sehr speziellen Interesse für das “alte Europa”?

RIBApix

Die Datenbank RIBApix des Royal Institute of British Architects hat einen sehr hochwertigen Bildbestand. Der Einstieg ist über eine Facettierung möglich.

Etwas schade, dass bei Fotografen nur mit Texteingabe gesucht werden kann. Alternativ gibt es leider auch keine Übersicht über die wesentlichen Teilbestände.

RIBApix

Historische Fotobestände bei Coding Da Vinci

In den Projekten von Coding Da Vinci arbeiten Institutionen aus dem Kulturbereich mit Entwicklern zusammen und neue Apps zu entwickeln.

Übersicht über die Projekte:
http://codingdavinci.de/projekte

Viele Projekte greifen auf historische Bildbestände zurück, u.a. aus dem Bildbestand Willy Pragher. Hier nur einige Beispiele:

Dieser thematisch fokussierte Zugang ist sicher gut, um die Sichtbarkeit der Bildbestände noch zu erhöhen!
Am 5. Juli 2015 wird die Preisverleihung sein.

31 Filmrollen aus dem 2. WK entwickelt

Levi Bettweiser, Sammler und Mitarbeiter des Rescued Film Project, hat 31 Filmrollen mit Aufnahmen aus dem 2. Weltkrieg entwickelt. Bettweiser entdeckte die Rollen auf einer Auktion in Ohio.

Einige Beiträge ordnen die Bilder irrtümlich dem 1. Weltkrieg zu. Für einen Interview mit dem Sammler s. petapixel.com und rescuedfilm.com.

Mehr via
uandly.com
www.boredpanda.com
petapixel.com
www.rescuedfilm.com

Gefunden auf www.twitter.com

Fotografien in Robert Scott’s Hütte entdeckt

Im Scotts Terra-Nova-Hütte am Kap Evans sind über einhundert Jahre alte Fotografien aufgetaucht, die der New Zealand’s Antarctic Heritage Trust nun konserviert hat.
Die 22 Aufnahmen wurden in Herbert Pontings Dunkelkammer gefunden – dem unter Scott tätigen Fotografen. Die Aufnahmen stammen von Ernest Shackletons sog. Ross Sea Party, die die Hütte später nutzte.

Infos zu den Bildern:
Antarctic Heritage Trust

via British photographic history

Weitere Infos:
Wikipedia: Herbert Poiting
Wikipedia: Ernest Shackelton
Wikipedia: Ross Sea Party
Antarctic Heritage Trust: Robert Falcon Scott’s Hut, Cape Evans

Käthe Augstein in Berlin

Der Pressefotografin Käthe Augstein ist eine Ausstellung in Berlin gewidemt, die noch zum bis zum 9. Februar 2014 in Berlin-Charlottenburg zu besuchen ist:
www.dasverborgenemuseum.de

Die gebürtige Bonnerin Käthe Augenstein gehört heute zu den wenigen erfolgreichen Pressefotografinnen der Weimarer Republik. Am Lette-Verein in Berlin schloss sie eine Fotografie-Ausbildung ab, woraufhin Sie 1929 eine Anstellung in der kreativen und für eine kooperative Atmosphäre bekannten Berliner Agentur “Dephot” antrat. Kultur- und Sozialthemen gehörten zu Ihrem Spezialgebiet, Atelierbesuche und Porträts von Künstlerinnen und Künstlern – u.a. von Max Liebermann, Renée Sintenis, Milly Steger, Otto Dix – waren deshalb häufige Auftragsarbeiten. Abgedruckt wurden diese in zeitgenössischen Magazinen und Tageszeitungen, wie z.B. der Berliner Illustrierten Zeitung (BIZ).

Nach der insolvenzbedingten Schließung der “Dephot” im Jahr 1933 hielt sich Käthe Augenstein mit diversen Auftragsarbeiten über Wasser, bis sie 1937 im “Deutschen Verlag”, dem enteigneten und “arisierten” Ullstein-Verlag, eine Anstellung im Fotoatelier unter Elsbeth Heddenhausen erhielt. Neben der Ateliertätigkeit gehörten Fotoreisen und die Entwicklung von Farbnegativen zu ihren Aufgaben. In den letzten Kriegstagen 1945 brannte ihre Berliner Atelierwohnung aus. Die gesamte Kameraausrüstung sowie ein Großteil ihrer Fotografien gingen unwiederbringlich verloren.

Mit dem Kriegsende stand für Käthe Augenstein der Entschluss fest, in die Bonner Heimat zurückzukehren. Sie eröffnete ein eigenes Fotoatelier und war insbesondere als Chronistin und Porträtistin der rheinländischen Kunst- und Kulturszene gefragt.

1981 starb Käthe Augenstein, 15 Jahre später hat das Stadtarchiv Bonn ihre Fotografien erworben. Seit Oktober vergangenen Jahres sind diese nun das erste Mal in einer Berliner Ausstellung zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Bonn zeigt Das Verborgene Museum ca. 70 Vintage-Prints.

Hermann Landshoff

Das Münchner Stadtmuseum hat im Frühjahr 2012 den vollständige Nachlass des deutsch-amerikanischen Fotografen Hermann Landshoff (1905-1986) mit 3.600 Originalabzügen aus dem Zeitraum von 1927 bis 1970 übernommen.

Das Museum hat dem Fotografen nur eine Retrospektive gewidment:

Hermann Landshoff – Eine Retrospektive
Photographien 1930-1970
29. November 2013 – 21. April 2014
>>> Ausstellungsseite

Als der Käfer laufen lernte

Zum neuen Bildband “Als der Käfer laufen lernte” gibt es eine Fotogalerie bei Spiegel online:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/bildband-zeigt-bisher-unbekannte-fotos-aus-dem-vw-werk-anfang-der-50er-fotostrecke-102750.html

Als der Käfer laufen lernte
Bilder vom Band: die VW-Produktion der frühen Jahre
Autor: Bernd Wiersch
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Delius Klasing; Auflage: 1. Auflage 2013 (10. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3768836878
ISBN-13: 978-3768836876

Rezensionen:
Amazon

ZDF Doku: YouTube

Eine Stadt auf Fotopapier

Das Buchprojekt “Eine Stadt auf Fotopapier” befasst sich mit einer fotografische Dokumentation zum Städtchen Alfeld in Niedersachsen. Grundlage ist der Nachlass des Fotostudios Püscher – Richard und sein Sohn Eberhad, die von 1946 bis in die 1990er Jahre hinein das öffentliche Leben ihrer Stadt dokumentiert haben. Der Nachlass umfasst insgesamt über 80.000 Negative.

Das Projekt ist aus einem Seminar im Bereich Kreatives Schreiben/Kulturjournalismus der Universität Hildesheim hervorgegangen und wurde gestaltet von einem Seminar der Fakultät Gestaltung der HAWK Hildesheim.

Derzeit läuft noch ein Crowdfunding-Aufruf auf startnext:
www.startnext.de/eine-stadt-auf-fotopapier/

Wer möchte, kann noch in den nächsten 16 Tagen das Projekt finanziell unterstützen.

Gibsons of Scilly Shipwreck archive

Das Bildarchiv der Familie Gibsons of Scilly dokumentiert Schiffswracks über einen Zeitraum von 130 Jahren. Jetzt wird die Sammlung bei Sotheby’s London am 12. November 2013 versteigert. Das gesamte Archiv wird als eigene Losnummer in der Auktion Travel, Atlases, Maps and Natural History aufgerufen.

s. die Losbeschreibung im online-Katalog: http://www.sothebys.com/en/auctions/ecatalogue/lot.50.html/2013/travel-atlases-maps-natural-history-l13405

gefunden auf British photographic history

Historische Fotos der Bergwerksgesellschaft Hibernia

Dienstag, 1. Oktober 2013, 19.30 Uhr

Bilderreise zu den Zechen der Bergwerksgesellschaft Hibernia
Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Historische Fotos von den Zechen und Eisenbahnen der Bergwerksgesellschaft Hibernia präsentiert Christoph Oboth in einem Vortrag, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag (1.10.) um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Zollern nach Dortmund einlädt.

Auf den bislang wenig bekannten Werksfotografien der Hibernia-Zechen und Kokereien aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg sind meist auch Eisenbahnanlagen und Fahrzeuge abgebildet. Neben Zechenansichten, die der Werksfotograf noch auf großformatigen Glasplatten abgelichtet hat, gibt es auch Luftaufnahmen und die ersten Farbfotos von Hibernia-Lokomotiven aus den 1960er Jahren zu sehen. Christoph Oboth nimmt die Besucher mit auf eine virtuelle Reise zu allen Zechen der Hibernia, deren Eisenbahnbetrieb von der Zechenbahn- und Hafenverwaltung besorgt wurde. Dabei erläutert und kommentiert er eine große Auswahl dieser Bilderschätze.

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5, 44388 Dortmund

via Liste geschichtskultur-ruhr.de