Sicherheitslücke in Bildprogrammen

Dass sich in Bildern auch Schadcode transportieren lässt, zeigt einmal mehr die heutige Nachricht bei Heise: Photoshop und Paint Shop Pro patzen bei PNG.

Bilddateien aus unbekannter Quelle, sollten nicht leichtfertig mit Photoshop (verschiedene Versionen betroffen) oder Corel Paint Shop Pro geöffnet werden. Allerdings sollte der Nutzer schon in seiner Mailbox die Sicherheitslücken schließen, denn viele präparierte Dateien gelangen mit der Mail auf den Rechner.

Adobe Lightroom

Nach diversen Ankündigungen gibt es jetzt Adobe Lightroom in der deutschen Version. Damit schafft Adobe den Anschluss an Aperture von Apple. Lightroom dient vor allem der Verwaltung, Sortierung und Präsentation von Raw-Dateien, richtet sich primär an professionelle Anwender.

Automatische Bildverwaltung

Spiegel Online hat einen Beitrag zur automatischen Bildverwaltung: Na, wo ist die Mieze? – Netzwelt .

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) in Sankt Augustin und das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI) in Berlin, entwickeln zwei unterschiedliche Programme, die selbständig Bilder verwalten.

Die beiden vorgestellten Programme sind noch nicht auf dem Markt, werden aber jetzt bei der CeBit vorgestellt.

Die Software aceMedia des FIT soll in Zukunft Bilder nach Personen, Gegenständen und Orten wie Strand, Meer und Berge durchsuchen. Diese Informationen speichert sie für den Nutzer unsichtbar in Metadaten ab und ermöglicht so eine immer neue Zusammenstellung von Bildern.

Dagegen soll die am Heinrich-Hertz-Institut entwickelte Software Pocket PC Photobrowser weder Personen noch Gegenstände erkennen. Sie untersucht die Bilder nach Farbverteilung und markanten Linien.

Image Maps

Die Publikation Image Maps: Exploring Urban History through Digital Photography befasst sich mit der Integration von medialen Inhalten wie Bildern und GIS-Daten zur Darstellung von Stadtgeschichte – dies besonders im didaktischen Einsatz. Die Publikation liegt in gedruckter Version wie zum Download vor, ist allerdings auch digital kostenpflichtig.

Image Maps: Exploring Urban History through Digital Photography
Lecture Notes in Computer Science
Springer Berlin / Heidelberg 2000
ISSN 0302-9743 (Print) 1611-3349 (Online)
326 Seiten

Acolens Software von Nurizon zur automatischen Bildkorrektur

Die Software Acolens von Nurizon korrigiert anhand festgelegter Profile (definiert für die verschiedenen Objektive) automatisch Verzeichnungen in Fotografien.

Es geht nicht darum, Bilder automatisiert auzuhübschen, sondern anhand objektiver Kriterien Abbildungsfehler zu korrigieren. Am besten kann man die Arbeitsweise der Software anhand der Beispielsammlung auf der Seite des Herstellers nachvollziehen.

Fotosoftware vermisst Gebäude und Zimmer

Wie jetzt auf pressetext.deutschland gemeldet, lassen sich mit einer Fotosoftware Gebäude und Zimmer vermessen:

Die Fotosoftware IphotoMeasure analysiert digitale Fotografien und beschriftet die darauf befindlichen Objekte mit Maßeinheiten hinsichtlich Größe, Durchmesser und Entfernungen. Auf diese Weise lassen sich Außen- wie Innenaufnahmen vermessen. Auch Handykameras können je nach ihrer Leistungsfähigkeit verwendet werden. Nahaufnahmen sollten mindestes 1 Megapixel haben, für eine mittlere Distanz reichen 2 Megapixel, ab 15 Fuß Distanz werden 4 Megapixel benötigt.

Um dem Programm einen Anhaltspunkt zu geben, muss ein definiertes Zielquadrat (DigiTarget) am Objekt angebracht werden. Wird nun ein Foto gemacht, orientiert sich das Programm an dem vorgegebenen Zielquadrat und berechnet daraufhin alle Höhen-, Breiten- und Diagonalenmaße der auf dem Bild befindlichen Objekte.

Anwender der neuen Software sollen laut Hersteller Bauunternehmer, Architekten und Makler sein. Denkbar wären auch Anwendungsfälle in den Bereichen Bauforschung und Denkmalpflege.

KoffeePhoto – Kostenlose Foto Austausch Plattform und Software

Eine neue Plattform und Software für die Online-Archivierung von Bildern, sowie den Austausch mit anderen Usern bietet KoffeePhoto :

Die kostenlosen Software funktioniert erfreulicherweise plattformübergreifen auf Mac, Windows und Linux. Damit können Privatleute Ihre Bildsammlung online verwalten.

Intessant finde ich die Möglichkeit, nur ausgewählten Nutzern Zugriff auf die Bilder zu ermöglichen:

Sie müssen einfach nur die E-Mail Adresse und eine Nachricht eingeben, um einen Ihrer Freunde ein Album zu schicken. Der Empfänger erhält eine E-Mail mit einem Link, über den eine Vollbild Diashow Ihrer Fotos mit Musik unterlegt gestartet werden kann!

Anders als bei Plattformen wie Flickr gibt es keine Beschränkungen für das Bildvolume, bezüglich Dateigröße und Menge der archivierten Dateien. Ebensowenig gibt es ein Zeitlimit. Das Geschäftsmodell soll allein mit dem Verkauf von Abzügen finanziert werden:

Beim KoffeePhoto Setup werden keine Spyware oder Adware Programme installiert. Im KoffeePhoto Fenster gibt es keine Werbung. KoffeePhoto bietet Ihnen einen kostenlosen und unbeschränkten Service! KoffeeWare verdient an den Abzügen der Fotos, die Sie mit der KoffeePhoto Software bestellen. Sie müssen aber keine Abzüge bestellen, um den Service von KoffeePhoto zu nutzen.

360° mit Packshot-Creator 3D

Am 18. Januar hat Packshot das Aufnahmeequipment Packshot-Creator 3D präsentiert. Das vorkonfigurierte PC-Fotostudio wird per USB-Port an einen PC angeschlossen und erlaubt Qualitätsbilder aus allen Blickwinkeln, die mit nur wenigen Klicks in bewegte 360°- Animationen verwandelt werden können. Das Set zielt auf die Erstellung von 360° Produktfotografie für den Bereich eCommerce. Darüberhinaus wäre das Set sicherlich auch für die Dokumentation von Kulturgut geeignet, insbesondere kleine Gegenstände bei Kunstgewerbe.

Der zu fotografierende Gegenstand wird auf einer Drehscheibe platziert, die über USB gesteuert wird. Die Bildaufnahme wird automatisch über die Software mit der Drehung der Plattform abgestimmt. Das fertige Aufnahme-Set kommt mit Leuchtstoffröhren und erlaubt das Fotografieren von Objekten bis 40 x 58 x 30 cm. Die Bildauflösung liegt bei 3512 x 2504 Pixel in 300 dpi. Zum Set gehört die Software Packshot-Creator für die Bilderstellung und -verarbeitung.

Preis: 4985 € zzgl. MwSt
über www.packshot-creator.de

Quelle: Pressemeldung

Photographerbook – Fotobuch Software

Mit der Software Photographerbook können auf MacOSX Fotobücher erstellt werden. Einen Bericht dazu gibt es auf mac-essentials.com.

Was auf den ersten Blick vielleicht wie ein weiteres Angebot ausschaut, mit dem sich jedemann sein Album vom letzten Urlaub oder eine Dokumentation der lieben Kleinen zusammen stellen kann, bietet bei näherem Hinsehen mehr, wie der Bereicht von mac-essentials zeigt.

Mit der kostenlosen Client-Software wird das Buchformat festgelegt, die Seiten arrangiert und die Bestellung übertragen. Das Angebot richtet sich an ambitionierte Amateure wie auch Profis. Wichtige Merkmale sind die freien Gestaltungsmöglichkeiten mit Programmen wie Photoshop sowie das Arbeiten mit hoch aufgelösten Bildern – auch wenn die Übertragung lange dauert. Es gibt keinerlei Kennzeichnung des Herstellers, so dass sich das Buch sehr für professionelle Präsentationen und zum Erstellen von Musterexemplaren in Fotobuchprojekten empfiehlt.

Bilder: aus 2D wird 3D

Realviz VTour erstellt begehbare Panoramen, ist auf Macnews zu lesen. VTour baut aus 2D-Bildern und Panoramen photorealistische 3D-Umgebungen in verschiedenen Formaten. Der Anwender erstellt so dreidimensionale Simulationen und virtuelle Realitäten – etwa für Videospiele oder Hintergründe für Filme. Über eine integrierte Schnittstelle lassen sich fertige 3D-Ansichten direkt in Google Earth an definierten Koordinaten einbinden. Die Software liegt aktuell in der Version 1.1 jetzt auch für Macs vor.

Der Gedanke der „Verräumlichung“ von Bildern ist momentan ein hochgehandeltes Thema. Da sind einmal Projekte wie Flickr Geotagging, die Bilder über Geokoordinaten in einen geografischen Kontext einordnen. Daneben wird an einer Verknüpfung verschiedener Bilder zu einem „räumlichen“ Ganzen gearbeitet, wie etwa auch im Projekt Photosynth, das von Microsoft in Zusammenarbeit mit der Unviersität Washington betrieben wird.

Bildsuche mit FirstGov’s image search

Das offizielle US-amerikanische Web Portal FirstGov.gov hat seine Bildsuche verbessert, wie jetzt auf Lifehacker nachzulesen. Über das Portal sind Bilder verschiedener Regierungsstellen recherchierbar wie der Library on Congress, der NASA, dem Weiße Haus, sowie dem National Park Service.

Als Metasuchmaschine für Bildarchive funktioniert das ganze aber leider nicht. Wer wirklich IN den Beständen der Library of Congress suchen will, muss auch weiterhin die online-Kataloge benutzen. Hier werden vielmehr die Bilder in den Websites der Regierungsstellen gefunden. Aber immerhin kann man sich so zu kleineren Bildsammlungen durch die Seiten hangeln, wie etwa der: Yellowstone Digital Slide File.

HDR Aufnahmen professionell

Das Blog Backing Winds hat einen ausführlichen Post zur HDR-Aufnahmen: How to Create Professional HDR Images.

Der Beitrag liefert eine leicht handhabbare Anleitung zur Erstellung von HDR Aufnahmen, behandelt einige typische qualitative Macken sowie die Softwares zum Zusammensetzen der Mehrfachbelichtungen (Photomatix und Photoshop CS2).

Die technische Ausrüstung für HDR-Aufnahmen ist im simpelsten Fall: eine Digitalkamerea, die manuelle Belichtungen zulässt (am besten mit einem Drahtauslöser), ein Stativ und die entsprechende Software wie Photoshop. Das Motiv muss allerdings unbewegt sein.

imgSeek

imgSeek ist ein Bildbetrachter und eine Bildmanagementsoftware. Interessant ist die Möglichkeit nach ähnlichen Bildern zu suchen. Metadaten wie EXIF und IPTC-Header werden direkt mitimportiert.

Unterstützt werden die Formate jpg, gif, bmp, png, xbm, and pnm. Ist zusätzlich auch ImageMagick installiert, kann imgSeek über 87 Bildformate verarbeiten.
Schön auch, dass die Software plattformübergreifend funktioniert: sie läuft auf Linux, Windows und Mac OS X. Das Programm ist Open Source unter GPL lizensiert.

Lichtblick

… titelt das aktuelle Heft der c’t (Nr. 12, 29.05.2006) die Besprechung der neuen Bildbearbeitungssoftware LightZone.

Im Fokus steht die seit Okotober 2005 auf dem Markt befindliche Software LightZone, die sich spezielle an Fotografen richtet und sich gegenüber Photoshop und Co stärker an die klassischen Verfahren der Dunkelkammer anlehnt, d.h. Belichtungs-, Kontrast- und Farbkorrektur, Rauschunterdrückung, Schärfen, Weichzeichnen oder Beschneiden.

Eine Spezialität von LightZone ist das nichtdestruktive Bearbeiten von Bildern. Dabei muss nicht wie bei Photoshop mit duplizierten Ebenen gearbeitet werden. Alle Korrekturen werden in einer scrollbaren Palette neben dem Bildfenster angezeigt. Beim Abspeichern werden die Korrekturanweisungen in eine nur etwa 100 KByte große XML-Begleitdatei geschreiben, das Original bleibt praktisch unangetastet.

Gut bewertet wird auch das selektive Eingrenzen und Bearbeiten einzelner Bildbereiche. Die Korrektur von Belichtung und Kontrast mit Hilfe von Graukeilen im ZoneMapper ist dem Zonensystem von Ansel Adams entlehnt.

Schwächen: Bei vielen Korrekturfiltern ließ die Performanz noch zu wünschen übrig. Es fehlt noch ein Tool, um gezielt einzelne Farbspektren korrigieren zu können.

Das Fazit der Autorin ist jedoch: Mit den sehr intuitiv zu benutzenden Tonwert- und Auswahlwerkzeugen ist LightZone ein vielversprechender neuer Weg.