Als der Käfer laufen lernte

Zum neuen Bildband „Als der Käfer laufen lernte“ gibt es eine Fotogalerie bei Spiegel online:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/bildband-zeigt-bisher-unbekannte-fotos-aus-dem-vw-werk-anfang-der-50er-fotostrecke-102750.html

Als der Käfer laufen lernte
Bilder vom Band: die VW-Produktion der frühen Jahre
Autor: Bernd Wiersch
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Delius Klasing; Auflage: 1. Auflage 2013 (10. Oktober 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3768836878
ISBN-13: 978-3768836876

Rezensionen:
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ZDF Doku: YouTube

Eine Stadt auf Fotopapier

Das Buchprojekt „Eine Stadt auf Fotopapier“ befasst sich mit einer fotografische Dokumentation zum Städtchen Alfeld in Niedersachsen. Grundlage ist der Nachlass des Fotostudios Püscher – Richard und sein Sohn Eberhad, die von 1946 bis in die 1990er Jahre hinein das öffentliche Leben ihrer Stadt dokumentiert haben. Der Nachlass umfasst insgesamt über 80.000 Negative.

Das Projekt ist aus einem Seminar im Bereich Kreatives Schreiben/Kulturjournalismus der Universität Hildesheim hervorgegangen und wurde gestaltet von einem Seminar der Fakultät Gestaltung der HAWK Hildesheim.

Derzeit läuft noch ein Crowdfunding-Aufruf auf startnext:
www.startnext.de/eine-stadt-auf-fotopapier/

Wer möchte, kann noch in den nächsten 16 Tagen das Projekt finanziell unterstützen.

Gibsons of Scilly Shipwreck archive

Das Bildarchiv der Familie Gibsons of Scilly dokumentiert Schiffswracks über einen Zeitraum von 130 Jahren. Jetzt wird die Sammlung bei Sotheby’s London am 12. November 2013 versteigert. Das gesamte Archiv wird als eigene Losnummer in der Auktion Travel, Atlases, Maps and Natural History aufgerufen.

s. die Losbeschreibung im online-Katalog: http://www.sothebys.com/en/auctions/ecatalogue/lot.50.html/2013/travel-atlases-maps-natural-history-l13405

gefunden auf British photographic history

Historische Fotos der Bergwerksgesellschaft Hibernia

Dienstag, 1. Oktober 2013, 19.30 Uhr

Bilderreise zu den Zechen der Bergwerksgesellschaft Hibernia
Vortrag im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Historische Fotos von den Zechen und Eisenbahnen der Bergwerksgesellschaft Hibernia präsentiert Christoph Oboth in einem Vortrag, zu dem der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Dienstag (1.10.) um 19.30 Uhr in sein Industriemuseum Zeche Zollern nach Dortmund einlädt.

Auf den bislang wenig bekannten Werksfotografien der Hibernia-Zechen und Kokereien aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg sind meist auch Eisenbahnanlagen und Fahrzeuge abgebildet. Neben Zechenansichten, die der Werksfotograf noch auf großformatigen Glasplatten abgelichtet hat, gibt es auch Luftaufnahmen und die ersten Farbfotos von Hibernia-Lokomotiven aus den 1960er Jahren zu sehen. Christoph Oboth nimmt die Besucher mit auf eine virtuelle Reise zu allen Zechen der Hibernia, deren Eisenbahnbetrieb von der Zechenbahn- und Hafenverwaltung besorgt wurde. Dabei erläutert und kommentiert er eine große Auswahl dieser Bilderschätze.

Veranstaltungsort:
LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Grubenweg 5, 44388 Dortmund

via Liste geschichtskultur-ruhr.de

Das Carl Simon Archiv erwacht aus einem 60ig-jährigen Dornröschenschlaf

Vor zwei Jahren wurde in Düsseldorf das Lebenswerk von Carl Simon entdeckt. Der Fotograf hinterliess ca. 23.000 handkolorierte Glasdias und über 400 Manuskripte und Reportagen.

Jetzt sind die ersten Aufnahmen auf www.mauritius-images.com zu recherchieren (Suche: Carl Simon).

Mehr zu Carl Simon auf visuell und Wikipedia.

s. dazu auch den Aufsatz
Schoyen, Andreas: Der Rest von 80.000 – Die Düsseldorfer Lichtbildanstalt Carl Simno & Co. und ihr verbliebener Lagerbestand an handkolorierten Diapositiven, in: Rundbrief Fotografie 20 (2013), Nr. 2, S. 17-22.

gefunden bei visuell

Nostalgia von Sergei Mikhailovich Prokudin-Gorskii

Auf das historische Fotoprojekt im zaristischen Russland von Sergei Mikhailovich Prokudin-Gorskii hatte ich hier in der Vergangenheit schon hingewiesen:
The Prokudin-Gorskii Photographic Record Recreated

Im Oktober und November gibt es die Aufnahmen jetzt in Berlin zu sehen:
19. Oktober bis 25. November 25 2012
Gestalten Space, Sophie-Gips-Höfe, Sophienstraße 21, 10178 Berlin
Dazu gibt es auch einen Katalog, siehe:
Nostalgia by Sergei Mikhailovich Prokudin-Gorskii

Archiv der Fotografen in der Deutschen Fotothek

Am 1. September 2012 hat das Archiv der Fotografen in der Deutschen Fotothek seine Tätigkeit begonnen, das gezielt Fotonachlässe aufnehmen will.

Derzeit gibt es auf der Website der Einrichtung ein virtuelles Schaufenster zu Werken aus dem Bestand der Deutschen Fotothek und aus den Sammlungen unserer Partner. Das Konzept wurd im Juni auf der Tagung „Der Gang der Dinge. Welche Zukunfr haben photographische Archive und Nachlässe?“ in Wolfsburg vorgestellt.

www.deutschefotothek.de

Tagungsbericht: Stephan Sagurna in: Rundbrief Fotografie, 19 (2012), Nr. 3, S. 41f

New Yorker Stadtarchiv macht seine Bilder online zugänglich

Wie SPIEGEL online berichtet, bringt das News Yorker Stadtarchiv seine Bilder online:
New York stellt gigantisches Fotoarchiv online

Die Bilder sind Teil eines Projekts, in dem in den letzten Jahren rund 870.000 Bilder digitalisiert wurden. Allein 800.000 Aufnahmen wurden Mitte der 1980er Jahre angefertigt, um jedes New Yorker Haus zu dokumentieren. Des weiteren gibt es zahlreiche Fotos von Tatorten.

Eine Gruppe qualitativ hochwertige Aufnahmen stammt von Eugene de Salignac, der von 1906 bis 1934 als Fotograf bei der städtischen Baubehörde war.

NYC Municipal Archives Gallery

Weitere Pressestimmen
www.mercurynews.com
www.denverpost.com
www.seattlepi.com

Über den Wert der Fotografie. Wissenschaftliche Kriterien für die Bewahrung von Fotosammlungen

Andrea Voellmin/Nora Mathys, Staatsarchiv Aargau; Walter Leimgruber, Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel; Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV)
23.03.2012-24.03.2012, Aarau

Tagungsbericht von Mirco Melone, eikones NFS Bildkritik / NCCR Iconic Criticism,
Universität Basel via HSK:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=4201

Der Gang der Dinge. Welche Zukunft haben photographische Archive und Nachlässe?

Der Gang der Dinge. Welche Zukunft haben photographische Archive und Nachlässe?
Symposium der Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) in Kooperation mit dem Institut Heidersberger, Wolfsburg, und dem Netzwerk Fotoarchive e.V., Köln
29. und 30. Juni 2012
Schloss Wolfsburg in Wolfsburg

Programm
Änderungen vorbehalten
siehe http://www.dgph.de/sites/default/files/content/presse_news/pressemitteilungen/120326/PM_Der%20Gang%20der%20Dinge_3-12.pdf

Freitag, 29. Juni 2012, ab 14:00 Uhr
Moderation: Dr. Christiane Fricke

  • Eröffnung Bernd Rodrian, Institut Heidersberger und DGPh Dr. Christiane Fricke, DGPh
  • Simon Schwinge, DGPh „Jetzt machen Sie mal was Schönes. Am besten über die Frisuren der 50er Jahre. Über Irrungen und Wirrungen eines photographischen Nachlasses auf der Suche nach einer Perspektive.“
  • Dr. Florian Mercker, PHIDIAS Rechtsanwälte „Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Wie sichere ich die Weitergabe rechtlich ab?. Juristische Fragen bei der Weitergabe einer Sammlung / eines Nachlasses“
  • Simone Klein, Sotheby’s Department Europe und DGPh „Welchen Wert hat mein Bestand?“
  • Marjen Schmidt, Dipl.-Ing.Fotografierestaurierung, DGPh „Was sind gute Archivbedingungen?“
  • Franziska Maria Scheuer, M.A., Promotions-Stipendiatin der Phillips Universität Marburg Vom ‚Archiv ohne Besucher‘ zum öffentlichen Museum. Die Pariser Autochrome-Sammlung „Les Archives de la Planète“


Samstag, 30. Juni 2012, ab 9:30 Uhr

Moderation: Simon Schwinge

  • Sebastian Lux, Stiftung F.C. Gundlach / Jens Bove, Deutsche Fotothek Dresden: „Quo vadis? Der Umgang mit photographischen Nachlässen in Deutschland“ Konkrete Perspektiven für die Erhaltung und Aktivierung bedrohter Bestände als Kulturgut und visuelles Gedächtnis. Zentrale und dezentrale Strukturen für die Archivierung von Photographennachlässen, ihre Vermittlung und ihre Präsentation in einer Bilddatenbank.
  • Karolina Lewandowska, Archeology of Photography Foundation, Warschau. „Die Archeology of Photography Foundation in Warschau. Ein Modell für den Umgang mit Nachlassgebern“
  • Dr. Enno Kaufhold, freier Photohistoriker, Berlin „Netzwerk Fotoarchive e.V. Das Bewahren von Photoarchiven auf der Basis dezentraler Strukturen. Informationen geben, Initiativen bündeln und vernetzen.“
  • Daniel Barroy, Mission de la photographie „Französische Archive und Sammlungen im Netz. Zum Start der Website ARAGO“
  • Thomas Jahn, Foto Marburg „Dokument und Artefakt. Neuere Entwicklungen in der Archivierung und Dokumentation kunsthistorischer Photo-Nachlässe.“
  • Dr. Karin Lingl, Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds „Erhalten statt Kassieren. Zur Praxis des Archivs für Künstlernachlässe in Brauweiler“
  • Sabine Krell, Stadtarchiv Bonn und DGPh „Photographische Nachlässe in öffentlichen Archiven. Zu den Kassations-Kriterien eines Stadtarchivs“
  • Bernd Rodrian, Institut Heidersberger und DGPh „Institut Heidersberger – Das lebendige Archiv“
  • Dr. Christiane Stahl, Alfred Ehrhardt Stiftung und DGPh „Zukunftsmodelle für die langfristige Finanzierung der Stiftung“
  • Podiumsgespräch: Ausdauer und Phantasie: Sinnvolle und neue Wege zur Sicherung fotografischer Nachlässe und Archive? Moderation: Wolfgang Hesse, Rundbrief Fotografie, Dresden, und Anna Gripp, Photonews, Hamburg, beide Netzwerk Fotoarchive und DGPh

Doppelte Ökonomien: Archiv Reinhard Mende (1967 – 1990)

Doppelte Ökonomien
Vom Lesen eines Fotoarchivs aus der DDR (1967 – 1990)

6. Mai – 1. Juli 2012
HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipziger Baumwollspinnerei

www.doubleboundeconomies.net

„Doppelte Ökonomien” beginnt mit einem Foto-Archiv aus der DDR. Der Fotograf des Archivs ist Reinhard Mende. Als Auftragsarbeiten realisiert, dokumentieren und inszenieren die Aufnahmen Produktionssituationen in Volkseigenen Betrieben (VEB) und die Internationale Leipziger Messe von 1967 bis 1990. Als ehemals wichtigster Handelsplatz zwischen Ost und West, markieren insbesondere die Fotografien der Leipziger Messe einen ökonomischen Raum, der doppelt gebunden ist: sozialistisch in seiner Produktion und kapitalistisch in seiner Präsentation.

Im Zentrum von „Doppelte Ökonomien“ steht eine kollektive Praxis als Methode der Aktualisierung sowohl in Bezug auf die Aufführung des Archivs als auch im Sinne eines kuratorischen Verfahrens. KünstlerInnen, TheoretikerInnen, WissenschaftlerInnen und ehemalige ProtagonistInnen wurden eingeladen, das Archiv zu sichten, zu kommentieren oder eine Auswahl zu treffen. In diesem kollektiven Arbeitsprozess entstand eine vielstimmige Aufführung des Archivs, das auch über eine non-lineare Auseinandersetzung mit der DDR berichtet.
„Doppelte Ökonomien“ wird von Estelle Blaschke, Armin Linke und Doreen Mende kuratorisch geleitet. Es besteht aus einer Ausstellungsreihe (Architektur: Kuehn Malvezzi), einer Publikation (Design: Werkplaats Typografie, Arnhem. Verlag: spector books, Leipzig) und einer Website, welches das Archiv öffentlich und langfristig nutzbar macht (www.doubleboundeconomies.net).

zur Publikation siehe:
http://www.philo-fine-arts.de/programm/cat/ilinx-2/buch/berliner-beitraege-zur-kulturwissenschaft-band-3.html

Website: Das Auge des Arbeiters

Die Erforschung der Arbeiterfotografie der Weimarer Republik gestattet Aufschlüsse über die bildliche Selbstrepräsentation nichtbürgerlicher Schichten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Die Aufnahmen der Fotoamateure geben zugleich Auskunft über deren Rezeption publizierter Bildwelten – in Akten der Verweigerung, der Anpassung oder Anverwandlung. Als mentalitätsgeschichtlich relevante Dokumente gestatten diese Fotografien daher anders nicht zu gewinnende Erkenntnisse zum medialen Alltag am Beginn der Medienmoderne.

In dem von der DFG geförderten Projekt „Das Auge des Arbeiters“ des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) in Dresden wurde seit Februar 2009 diese Kulturpraxis drei Jahre lang am Beispiel sächsischer Ortsgruppen der Vereinigung der Arbeiter-Fotografen Deutschlands untersucht. Außerdem konnten erstmals die Austauschbeziehungen deutscher und sowjetischer Fotoamateure in Moskauer Archiven recherchiert werden. Die Website www.arbeiterfotografie-sachsen.de vermittelt einen Einblick in die Projektergebnisse. Darüber hinaus stellt sie Arbeitsmittel für Forschungen auch unter anderen Fragestellungen bereit.

Vor allem gibt die Website Hinweise auf die etwa 5.000 im Projektzusammenhang erschlossenen Fotografien. Auch die umfangreiche Bibliografie einschlägiger Bücher und Aufsätze bietet weiterführendes Material – verbunden mit der Bitte, übersehene Veröffentlichungen mitzuteilen. Die innerhalb des Projekts entstandenen Texte sind in einer separaten Rubrik aufgeführt, einige mit PDFs der Druckseiten hinterlegt. Abgerundet wird das Informationsangebot durch Berufsbiografien der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine kleine Linksammlung.

via Pressemeldung

Über den Wert der Fotografie

Wissenschaftliche Kriterien für die Bewahrung von Fotosammlungen – eine internationale und interdisziplinäre Tagung veranstaltet vom Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel, dem Ringier Bildarchiv und dem Staatsarchiv Aargau.

23. und 24. März 2012
Grossratsgebäude, Obere Vorstadt 10, 5001 Aarau, Schweiz

mehr Informationen und Programm unter www.wertderfotografie.ch

Fotostrecken: Leo Rosenthal und Sabine Weiss

Aktuell gibt es bei Zeit-online einige interessante historische Fotostrecken: