14-18 immagini della grande guerre

Auf das italienische Angebot hat Archivalia aufmerksam gemacht: Italienische Fotos aus dem ersten Weltkrieg.

1418 – immagini della grande guerra

Die Datenbank bietet neben den gängigen Suchmöglichkeiten über Volltext und einzelne Indizes über den Reiter „Liste“ gute Möglichkeiten des Browsings, nach Orten, Personen, Themen und Jahren.

Das Angebot beinhaltet Einzelfotografien und Fotoalben, aber auch Kriegszeitschriften und -illustrierte.
Die Bildbestände gehören zu folgende Einrichtungen:

  • Fondo guerra BSMC – Biblioteca di Storia Moderna e Contemporanea
  • Fondo guerra MCRR – Museo Centrale del Risorgimento
  • Fondo BNCR – Biblioteca nazionale centrale di Roma
  • Fondo guerra BUA – Biblioteca Universitaria Alessandrina

Farbfotos aus den USA

Einestages – Zeitgeschichten auf Spiegel online – hat einen Beitrag von Eike Frenzel zum FSA-Projekt: Farbfotos aus den USA – Knipsen gegen die Krise

Anlass für die fotografische Dokumentation war die Krise der ländlichen Bevölkerung in den 1930er Jahren. Die im Auftrage der Landwirtschaftsversorgungsbehörde Farm Security Administration (FSA) arbeitenden Fotografen sollten auf das harte Leben der Landbevölkerung aufmerksam machen – allerdings weniger unter dem Blickwinkel der Krise als vielmehr im Sinne „guter Patrioten“.

Zwischen 1935 und 1942 entstanden etwa 270.000 Aufnahmen, darunter 1.600 in Farbe – alles recherchierbar über die Library of Congress:
America from the Great Depression to Word War II
Farm Security Administration/Office of War Imformation Collection

Blickpunkte. Fotografien als Quelle zur Erforschung der Kultur der Deutschen im und aus dem östlichen Europa

Die Tagung der Kommission für deutsche und osteuropäische Volkskunde, Görlitz findet vom 15.09.2010-17.09.2010 im Schlesisches Museum zu Görlitz statt

Ankündigung via HSK

VORTRÄGE

Mittwoch, 15.09.2010

  • Prof. Dr. Marita Krauss, Dr. Miroslav Schneider, Dr. des. Sarah Scholl-Schneider (Augsburg)
    „Heimatbilder“ – multiperspektivische Zugänge zum Zusammenleben in der Mitte Europas. Fotografien aus dem Projekt Sudetendeutsche Vertriebene in Bayern

Donnerstag, 16.09.2010

  • Teresa Volk M.A. (Freiburg)
    Ein Bildarchiv geht online. Das neue Datenbankprojekt des Johannes-Künzig-Instituts für ostdeutsche Volkskunde, Freiburg
  • Dr. Wolfram G. Theilemann (Sibiu/Hermannstadt)
    Das Bildarchiv des ZAEKR Sibiu/Hermannstadt, Rumänien: Enstehung – Erschließungsstand – Recherchemöglichkeiten
  • Mgr. Magdalena Górniak (Opole/Oppeln)
    Die Schlesische Fotothek als Quelle zur Erforschung der Geschichte und Kultur Schlesiens. Vorstellung einer interaktiven Homepage
  • Elzbieta Berendt M.A., Dr. Malgorzata Michalska (Wroclaw/Breslau)
    Geschichte und Geschichten. Interpretationsweisen von alten niederschlesischen Fotoaufnahmen
  • Dr. Elke Bauer (Marburg)
    Zwischen Inszenierung und Authentizität: Kontextualisierung ausgewählter Bildzeugnisse zum Alltagsleben der Deutschen in Ostmitteleuropa vor 1945

Freitag, 17.09.2010

  • Mgr. Vladimír J. Horák, PhD. (Ostrava/Ostrau)
    Fotografien in der Ethnografie als Zeitdokument: der eingefangene Augenblick: Realität oder Fiktion?
  • Dr. Malwine Seemann (Oldenburg)
    Mädchen-Landjahrlager in Schlesien – Bilder einer Erziehungseinrichtung des Nationalsozialismus
  • Eva Pluharová-Grigiene M.A. (Hamburg)
    Imaginäre Heimat. „Heimat“ und „Heimatverlust“ in der visuellen Erinnerung der Memelländer nach 1945
  • Theresa Langer, Dipl.-Kulturwirtin (Passau)
    Die fotografische Darstellung der Deutschen in den tschechischen Grenzgebieten in tschechoslowakischen Printmedien nach Ende des Zweiten Weltkriegs

Die Eroberung des Südpols

Die Flo Peters Gallery in Hamburg präsentiert einen historischen Bildbestand – Aufnahmen von Herberg G. Ponting einer Expedition zum Südpol 1910. Ponting brachte 1912 über 1700 großformatige Platten von dieser Expedition mit, die heute beim Scott Polar Research Institut der Universität Cambridge aufbewahrt werden.

Flo Peters Gallery, Hamburg
www.flopetersgallery.com
noch bis zum 10. Mai 2010

mehr zum Schnuppern:

Nachtrag:

gefunden in: Photopresse 07-2010

Galerie Hundert

Das Pixelprojekt Ruhrgebiet hat sich bislang auf eine Präsenz im Web und auf Sonderschauen beschränkt. Nun werden Arbeiten des Projekts als limitierte Editionen über die Galerie Hundert angeboten.

Es gibt Arbeiten des verstorbenen Essener Polizeifotografen Horst Lang, des Hamburger Fotografen und Martha Hoepffner Preisträgers Maurice Kohl, des Tanzfotografen und Staatspreisträgers Georg Schreiber, des Künstlers und Hochschulprofessors Knut Wolfgang Maron, der Ruhrgebietsfotografin und LeadAward Preisträgerin Brigitte Kraemer, der Architekturfotografen Deimel+Wittmar, des Essener Fotografen Carsten Klein und des Kamener Fotografen Mark Wohlrab zu erwerben.

www.galeriehundert.de

Archivalia: Wasserzeichen-Wahn beim RuhrMuseum

Die Kritik von Archivalia ist absolut korrekt. Insofern hätte man sich die Vollansichten der Bilder auch schenken können. Bezüglich Suche und Navigation bleibt es aber ein gelungenes Webangebot. Schade nur um die Bildqualität.

Solange es bei öffentlichen Förderungen der Projekte nicht die Maßgabe gibt, die Information auch tatsächlich KOMPLETT ZUGÄNGLICH zu machen, wird sich aber auf Seiten der Sammlungen vermutlich nur wenig bewegen. Bin neulich auch in einem anderen Archiv kläglich gescheitert, als ich mir ein Nutzerlogin bestellte, um die höher aufgelösten Bilder zu sehen… Da braucht es klare Vorgaben der Geldgeber.

Die Fotobestände des Vento

Zur Tagung I FONDI FOTOGRAFICI DEL VENETO, die vorgestern im F.A.S.T.-Foto Archivio Storico Trevigiano stattfand, gibt es eine Zusammenfassung auf der Liste s-fotografie: [S-fotografie] “I FONDI FOTOGRAFICI DEL VENETO“.

Vorgestellt wurden dort die Website zur den Bestände der Region, auf die ich hier schon einmal hingewiesen hatte: Guida ai Fondi fotografici storici del Veneto, die 2006 auch als gedruckte Übersicht erschienen sind.

Dann als Webangebot noch erwähnenswert die Seite des Photoclub la Gondola di Venezia Das sehr gepflegte Angebot beinhaltet neben den laufenden Aktivitäten auch das historische Archiv.

Neue Bilddatenbanken im Web: Bilder zur deutschen Geschichte und zum Ruhrgebiet

Im Clio-Digest via HSK waren einige Hinweise auf Bild- und Medienddatenbanken und auch über die Liste Geschichtskultur kam ein Link. Hie die neuen Angebote im Web:

Die Seite Wir waren so frei … Momentaufnahmen 1989/1990 (Deutschland) zeigt Filme und Fotos der Umbruchzeit 1989/1990. Betreiber der Seite sind die Bundeszentrale für politische Bildung und die Deutsche Kinemathek. Das Angebot lebt von den Bildern, die Nutzer hochladen. Neben knappen Bildunterschriften gibt es eine Verortung der Bilder über eine Google-Maps-Schnittstelle.

Das Fotoarchiv des RuhrMuseums macht die wichtigste Bildsammlung zum Ruhrgebiet online verfügbar. Die Datenbank erlaubt den Zugriff auf 730.000 Bilder. Das Archiv bewahrt geschlossene Negativbestände, wobei die kompletten Filmstreifen als Kontaktbögen ins Netz gestellt wurden. 4.000 Glasnegative und knapp 40.000 Kontaktbögen in die Datenbank eingebunden – das entspricht einer geschätzten Zahl von ca. 730.000 Einzelbildern der verschiedenen Formate. Über die erweiterte Recherche sind – ein wichtiges Plus des Webangebots – Indexlisten zu Themen, Schlagwort, Fotograf, Ort, Personen und einem Sachindex aufrufbar.

foto-ch

Unter der Adresse www.foto-ch.ch ist seit Frühjahr 2009 ein Onlinelexikon und Repertorium zur historischen Fotografie in der Schweiz online.

Das Projekt hat sich weniger die Dokumentation großer Fotografennamen, als vielmehr eine flächendeckende Dokumentation historischer Fotografie in der Schweiz zum Ziel gesetzt.

Das Projekt entwickelt das Angebot von fotoBE weiter. Das Lexikon von foto-ch weist derzeit 6.000 Schweizer Fotografen nach und soll in Zukunft auf 15.000 Personen anwachsen. Das Repertorium verzeichnet die öffentlich zugänglichen Fotobestände.

Einen ausführlichen Beitrag zum neuen Angebot hat der Rundbrief Fotografie (Vol. 16, 2009, Nr. 3, S. 22-26).

Kultur pool beta

Das neue österreichische Portal Kultur pool hat einiges an Fotobeständen. Insgesamt findet sie Suche „“ 18.942 Objekte.

Eine Übersicht über die beteiligten Institutionen findet man (etwas versteckt) unter „weitere Suchoptionen einblenden“. Allerdings war mir bei institutionenspezfischen Suchen wenig Erfolg beschieden…

Bildsuche mit bing

Der neue Bildersuchedienst von Microsoft bing ist online. Das wäre etwa das Ergebnis einer Suche nach Robert Capa. Insgesamt gibt sich die Microsoft-Suche etwas aufgeräumter als die von Google, weil Quelle und Dateiname erst einmal nur im Mouseover angezeigt werden. Das ist aber letztendlich Kosmetik.

Das Für und Wider wird auf den einschlägigen Listen ausgiebig diskutiert. Interessant sind insbesondere die Hinweise auf InetBib:

Es lohnt der Vergleich mit Google und Yahoo über die Blindsearch von Fejus. Dort bekommt man die Ergebnisse der verschiedenen Maschinen parallel angezeigt und kann dann sehen, welche Maschine dahinter steht: Vergleich Robert Capa.

Und natürlich wird auch der Marktanteil gemessen und diskutiert, s. www.webhits.de (Abschnitt „Nutzung von Suchmaschinen“).

Die Library of Congress bei Flickr

Das Flickr Projekt der Library of Congress ist Gegenstand eines kurzen Beitrags im Digital Preservation Newsletter: Tradition Meets Web 2.0 – The Library’s Flickr Project.

Die Bibliothek verfügt über eine Sammlung von über 1 Million Digitalisate. Seit Januar 2008 wird an dem Projekt gearbeitet, mit dem Ziel die Sammlung und Öffentlichkeit vielschichtiger zu vernetzen.

Die Prints and Photographs Division hat sich traditionelle schon immer auf die Arbeit von Freiwilligen gestützt, wenn es um die Beschreibung von Aufnahmen mit unvollständiger Dokumentation ging. So war es folgerichtig sich eine entsprechende Community von Freiwilligen auch im Web aufzubauen.

Das Projekt startete mit 3000 Aufnahmen aus verschiedenen Teilbeständen. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Start des Projektes konnte Flickr bereits über 1 Millionen Views verzeichnen.

Newsletter vom Juni 2009

Neue Archive bei Flickr Commons

Archivalia hatte neulich den Hinweis, dass sich das Niederländische Nationalarchiv an Flickr Commons beteiligt: Archivalia: Niederländisches Nationalarchiv wird sich an Flickrs Commons beteiligen .

Fotostream von Nationaal Archief

Über die franz. Liste photohist.fr kam jetzt auch der Hinweis auf die Beteiligung der National Galleries of Scotland:

Fotostream von National Galleries of Scotland

Zu weiteren Archiven bei Flickr vgl. meinen post.

MPI für Wissenschaftsgeschichte macht sich für Open Access von Bildern stark

Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte arbeitet zusammen mit anderen Partnern an einer Verbesserung des Zugangs zu Bildquellen für die Wissenschaft.

Der wachsenden Menge an Bildmaterial steht ein häufig immer restriktiver Zugang gegenüber, wobei es häufig Museen und Archive – also Einrichtungen der öffentlichen Hand – sind, die Wissenschaftlern den Zugang zu ihren Quellen nicht immer erleichtern.

Der jetzt veröffentlichte Aufruf ist das Ergebnis einer im Januar abgehaltenen Tagung am MPI, die Kuratoren, Verleger und andere Beteiligte an einen Tisch brachte.

Angestrebt werden etwa reduzierte Lizenzgebühren für Wissenschaftler oder auch ein völliger Verzicht auf diese. Auch die Lizensierung für eine online-Verwendung der Bilder wird aus wissenschaftlicher Sicht zunehmend wichtiger. Häufig dominiert immer noch ein antiquiertes Abrechnungssystem, das im wesentlichen auf die Größe der Abbildung sowie die Anzahl der publizierten Exemplare ausgerichtet ist, was gerade im online-Bereich zu unangemessen hohen Preisen führen kann.

Aus meiner Sicht könnte man zwei Dinge noch ergänzen:

Auch die Wissenschaft bringt etwas ein, wenn Stücke im öffentlichen Besitz bearbeitet und erforscht werden. Dafür zahlt auch ein Museum nichts, wenn die Beiträge gut zugänglich publiziert werden.

Digitalisierungen werden häufig nicht aus der Portokasse oder dem laufenden Etat bezahlt, sondern mit gesondert beantragten Mitteln öffentlich gefördert. Da sollte es eigentlich im Interesse der Geldgeber sein, dass am Ende der Nahrungkette nicht eine öffentliche Hand Geld in die Kasse der anderen schieben muss.

Informationen auf der Website des MPI:
MPIWG: New Ways of Using Digital Images
Best Practices for Access to Images: Recommendations for Scholarly Use and Publishing (PDF)

gefunden bei: www.heise.de

Metasuche für Californische Fotobestände

Archivalia hat neulich auf Bildmetasuchen aufmerksam gemacht:

calisphere ist ein Angebot der University of California das Zugriff auf Digitalisate (neben Fotografien auch Dokumente, Zeitungen, Cartoons u.a.) verschiedener Bibliotheksbestände in California erlaubt.

Über die Liste der Bibliotheken ist auch ein direkter Zugriff auf die betreffenden Bestände möglich.

Daraus einige Apetizer für die Suche nach interessanten Fotobeständen:

100.000 historische Fotos aus dem Bundesarchiv

Spiegel online hat einen Beitrag zur Kooperation zwischen Wikipedia und Bundesarchiv: 100.000 historische Fotos aus dem Bundesarchiv online.

Die Aufnahmen werden derzeit über Wikimedia Commons unter einer CC-Lizenz zur Verfügung gestellt.

Auch das Bundesarchiv bezeichnet die Partnerschaft enthusiastisch als Bilder-Buch-Beziehung im Internet.
Wikipedia wiederum unterstützt das Bundesarchiv bei der Zuordnung von Nummern der sogenannten Personennamendatei (PND) zu den Einträgen in der Personenliste des Bundesarchivs und bei der Erschließung von noch nicht identifizierten Bildern. Dadurch ziehen Bundesarchiv und Wikipedia gleichermaßen Nutzen aus dieser beispielhaften Beziehung.

Das Projekt dürfte der PND damit einen ordentlichen Schub bringen. Die Normdatei entwickelt sich heraus aus den Bibliotheken mehr und mehr zu einem vielseitigen Werkzeug.

Auch eine erstaunliche Kehrtwende beim Bundesarchiv – die Frage der Gebühren war beim Online-Gang des Archivs ziemlich in die Kritik geraten (dazu mein post).

Europeana

Die gestern frisch eröffnete Seite der Europeana hat es gleich am ersten Tag wieder zerlegt. Angekündigt waren über zwei Millionen Bücher, Landkarten, Aufnahmen, Fotografien, Archivdokumente, Gemälde und Filme aus Nationalbibliotheken und Kulturinstituten der 27 EU-Mitgliedstaaten. Auf der Startseite wird man auf einen nächsten Versuch Mitte Dezember vertröstet.

Vielleicht müssen wir einfach die Zahl der EU-Mitgliedsstaaten reduzieren, dann gibt es auch weniger Zugriffe…