Ankündigung neuer Fotozeitschriften

Für Anfang 2008 sind zwei neue englischsprachige Fotozeitschriften mit den Titeln „Photography and Culture“ und „Photographies“ angekündigt. Die Artikel sollen sowohl historische und wissenschaftliche Themen, aber auch technologische und kulturelle Aspekte der Fotografie umfassen.

Nähere Informationen zu den Inhalten und verschiedenen Schwerpunktsetzungen der Magazine via Actualités de la recherche en Histoire visuelle.

DIGILOG II – Fototechnik und Fotoarchivierung

Heute startet bei Monochorm im Berlin die Hausmesse DIGILOG II. Es wird vergleichende Tests zu analoger und digitaler Aufnahmetechnik geben, Vorträge zur Haltbarkeit analoger und digitler Medien sowie zu verschiedenen Softwarelösungen.

via Fotografie-Forum
Programm auf der Monochrom-Website

vom 5. bis 7. Oktober 2007
Monochrom-Berlin
Ackerstr. 23
10115 Berlin
Tel. 030-24632050

Mehr Baryt zum Drucken

Wie jetzt auf dasauge.de zu lesen, gibt es weitere Hersteller, die Papier mit Bariumsulfat-Träger (Baryt) für den Fotodruck anbieten: Barytpapiere erobern den Tintenstrahler.

Digitales Fine Art Baryt-Papier wird zunehmend ein Ersatz für das analoges, belichtetes Barytpapier. Das Material für analoge Abzüge wird immer schwieriger zu beschaffen sein, so dass hochwertige Scans mit dem Titenstrahler auf Baryt gedruckt eine echte Alternative sind. Bei der Verwendung von Pigmenttinten sind sie auch entsprechend haltbar.

ECPA Publications

Auf der Seite der European Commission on Perservation and Access (ECPA) gibt es einige Publikationen und Berichte zu den Themen Digitalisierung von Bildsammlungen, Katalogisierung und Langzeitarchivierung:
ECPA publications.

Die Publikationen können bestellt oder als Volltexte (PDF / HTML) auf der Seite eingesehen werden.

Special Panoramafotografie

Die Seite macnews.de hat ein Special zum Thema Panoramafotografie: Sonderthema Panoramafotografie – Technik, Tipps und Tests.

Technisch gesehen ist die Panoramfotografie mittlerweile so gut handhabar, das sie auch für den Amateurbereich interessant ist.

Das Special beinhaltet auch einen Beitrag zur Geschichte der Panoramafotografie. Als technische Einführung ist insbesondere der Beitrag Darstellungsformen von Panoramabildern interessant, der die verschiedenen Arten von Panoramen und deren Anwendungsgebiete beleuchtet.

Wer es selbst probieren möchte (Mac!) findet mit dem Artikel Stiching-Lösungen im Vergleich einen Überblick über verschiedene Programme.

Das fliegende Auge

… titelte visuell im Heft 2/ 2007, in Anlehung an den bekannten Action-Film. Es geht um den Minihelikopter Air-Quad von der Uni Karlsruhe. Für die Architekturfotografie sicher eine sehr interessante Technik. Komischerweise ist in vielen Pressemeldungen zum Air-Quad eher von Einsätzen im Bereich Rettungswesen und Sicherheit die Rede, vgl. die Pressemitteilung der Uni.

Mehr Qualität über RAW

Über die Vorzüge von RAW-Dateien, habe ich hier bereits einiges gepostet. An der Fachhochschule Köln hat man sich jetzt mit der Frage der Komprimierung beschäftig. Mit Hilfe einer JEPEG-Komprimierung lassen sich die Daten auf ein Fünftel ohne Qualitätsverluste reduzieren.

mehr über golem.de

OAIS beim Aufbau eines digitalen Archivs

Das Bundesarchiv veranstaltet mit dem Kompetenznetzwerk nestor die Tagung „Die Rolle des Open Archival Information System (OAIS) beim Aufbau eines digitalen Archivs: Ein hilfreicher Leitfaden für deutsche Archive oder pure Theorie?“.

Es geht um den OAIS Referenzmodell im Umgang mit elektronischem Schriftgut: elektronische Akten aus Vorgangsbearbeitungssystemen, Datenbanken, elektronische Bilder, elektronische Ton-und Bildaufzeichnungen und Webseiten.

4. Mai 2007
Bundesarchiv Koblenz
11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 5 Euro
Begrenzte Teilnehmerzahl

Noch ein Film: Fuji Velvia 50 kommt wieder

Fujifilm wird den Farbumkehrfilm Velvia 50 wieder einführen und folgt damit dem Wunsch vieler Fotografen. Anfang 2005 hatte das Unternehmen angekündigt, wegen „Problemen bei der Beschaffung wichtiger Rohmaterialien“ die Produktion einzustellen.

Da der Film aber weiter nachgefragt wurde, hat Fuji die ursprünglichen Rohmaterialien durch andere zu ersetzt und neue Produktionstechnologien entwickelt.

Der Fujichrome Velvia 50 ist ein Diafilm mit hoher Farbsättigung und hohem Kontrast und besonders beliebt bei Landschafts- und Naturfotografen.

via dasauge®.de

Ilford stellt auf der CeBit neuen Archivfilm vor

Ilford wird auf der CeBit (15.-21. März 2007 in Hannover) den neuen Archivfilm ILFORD MICROGRAPHIC vorstellen. Der Film verfügt über eine hohe Auflösung und dient der optischen wie auch digitalen Sicherung über Zeiträume von mehr als 500 Jahren. Die laserbelichteten Farbmikofilme bieten eine Auflösöung bis zu 300 Linien/mm.

Der verwendete Laserbelichter ArchiveLaser® wurde von einem Fraunhofer Institut (IPM) entwickelt.

Über die Entwicklung von Laserbelichtern beim Fraunhofer Institut für Physikalische Meßtechnik hatte ich im März letzten Jahres schon einen Post gemacht: zum Post auf Fotostoria.

via Pressemitteilung

Image Maps

Die Publikation Image Maps: Exploring Urban History through Digital Photography befasst sich mit der Integration von medialen Inhalten wie Bildern und GIS-Daten zur Darstellung von Stadtgeschichte – dies besonders im didaktischen Einsatz. Die Publikation liegt in gedruckter Version wie zum Download vor, ist allerdings auch digital kostenpflichtig.

Image Maps: Exploring Urban History through Digital Photography
Lecture Notes in Computer Science
Springer Berlin / Heidelberg 2000
ISSN 0302-9743 (Print) 1611-3349 (Online)
326 Seiten

Schwarzweißfilm Ilford SFX200 kehrt zurück

Wie jetzt auf dasauge®.de zu lesen, wird Ilford im Frühjahr seinen Schwarzweißfilm SFX200 neu auflegen. Der Hersteller kommt damit dem Wunsch vieler Landschaftsfotografen nach. Produziert wird der Film von Harman Technology.

Ilford SFX200 ist ein Schwarzweißfilm mit erweiterter Rotempfindlichkeit. Er erlaubt dem Fotografen, seiner Kreativität erweiterte Ausdrucksmöglichkeiten zu verschaffen. Insbesondere die Verwendung unterschiedlichster Filter ergibt spannende und ungewöhnliche Kontraste, die einen intensiven Bildeindruck hinterlassen.

Europas kulturelles und wissenschaftliches Erbe in einer digitalen Welt

Auf der Konferenz Europas kulturelles und wissenschaftliches Erbe in einer digitalen Welt (Berlin, 21.-22.02.2007) gibt es wenig zum Thema Fotografie, interessant nur der Beitrag Der Webshop des Bildarchivs Preußischer Kulturbesitz – Ein digitales Serviceangebot für Medien, Wirtschaft und Wissenschaft
Hanns-Peter Frentz (Leiter, Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz, Berlin).

Wikivienna will Handyfotos für 3D-Modell der Stadt Wien verwenden

Wie jetzt in pressetext.deutschland zu lesen, will ein ambitioniertes Wiener Projekt ein virtuelles Modell der Stadt mit Fotos erstellen, die beliebige Anwender über die eigene Handykamera geschossen haben. Dabei werden Rekonstruktionstechnologien verwendet, die bereits bei anderen Projekten erfolgreich eingesetzt wurden.

Als Basis dient eine 3D-Vermessungskarte der Stadt Wien, die aber derzeit nur ohne Gebäudetexturen und Bildmaterial vorhanden ist. Letzere werden mit Hilfe der beigesteuerten Handyfotos rekonstruiert.

Ein Vorgängerprojekt hatte sich bereits mit einem 3D-Modell des Josephsplatzes befasst. Dort ging es um die Rekonstruktion des Gebäudekomplex am Josephsplatz auf der Grundlage von historischem Kartenmaterial und aktuellen Fotoaufnahmen.

Beteiligt am Projekt Wikivienna sind das Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung“ (vrvis) und das Forschungszentrum Telekommunikation Wien (ftw).

360° mit Packshot-Creator 3D

Am 18. Januar hat Packshot das Aufnahmeequipment Packshot-Creator 3D präsentiert. Das vorkonfigurierte PC-Fotostudio wird per USB-Port an einen PC angeschlossen und erlaubt Qualitätsbilder aus allen Blickwinkeln, die mit nur wenigen Klicks in bewegte 360°- Animationen verwandelt werden können. Das Set zielt auf die Erstellung von 360° Produktfotografie für den Bereich eCommerce. Darüberhinaus wäre das Set sicherlich auch für die Dokumentation von Kulturgut geeignet, insbesondere kleine Gegenstände bei Kunstgewerbe.

Der zu fotografierende Gegenstand wird auf einer Drehscheibe platziert, die über USB gesteuert wird. Die Bildaufnahme wird automatisch über die Software mit der Drehung der Plattform abgestimmt. Das fertige Aufnahme-Set kommt mit Leuchtstoffröhren und erlaubt das Fotografieren von Objekten bis 40 x 58 x 30 cm. Die Bildauflösung liegt bei 3512 x 2504 Pixel in 300 dpi. Zum Set gehört die Software Packshot-Creator für die Bilderstellung und -verarbeitung.

Preis: 4985 € zzgl. MwSt
über www.packshot-creator.de

Quelle: Pressemeldung