Zeitschrift Fotogeschichte Heft 130, Jg. 33: Der Weltkrieg der Bilder 1914-1918

Das neue Heft der Fotogeschichte befasst sich mit dem Ersten Weltkrieg:

DER WELTKRIEG DER BILDER

Fotoreportage und Kriegspropaganda in der illustrierten Presse 1914-11918

Die illustrierte Presse war zwischen 1914 und 1918 – neben dem Film, dem Plakat, der Karikatur etc. – das bei weitem wichtigste Bildmassenmedium, das auch in der Kriegspropaganda eine zentrale Rolle spielte. Die bisherige Fotoforschung hat sich erstaunlicherweise kaum mit dem Thema beschäftigt.

Der international renommierte Fotohistoriker Ulrich Keller hat in jahrelanger Recherchearbeit die Geschichte, Produktion und Funktionsweise der medialen Bildberichterstattung im Ersten Weltkrieg analysiert. In diesem umfangreichen Themenheft (112 Seiten) stellt er erstmals die Quintessenz seiner Forschungen vor.

BEITRÄGE

Ulrich Keller: Der Weltkrieg der Bilder. Organisation, Zensur und Ästhetik der Bildreportage 1914–1918

Ulrich Keller: Verdun, 1916. Die Schlacht der Bildreportagen

Debatte

Detlef Zille: Heinrich Zille und die Fotografie. Die zweifelhafte Zuschreibung von Fotografien

Pay Matthis Karstens: „[…] trotzdem ich das Haus photogr. wollte […]“. Unbekannte und unbeachtete Belege der fotografischen Tätigkeit Heinrich Zilles

REZENSIONEN

Lucia Halder: Gerhard Paul: BilderMACHT. Studien zur Visual History des 20. und 21. Jahrhunderts, Göttingen: Wallstein, 2013

Anton Holzer: Maren Gröning, Ulrike Matzer (Hg.): Josef Maria Eder: Photographie als Wissenschaft. Positionen um 1900; Reihe Photogramme, hg. von Bernd Stiegler, München: Wilhelm Fink Verlag, 2013

FORSCHUNG

Isa Wortelkamp, Tessa Jahn, Eike Wittrock: Bilder von Bewegung – Tanzfotografie 1900–1920

Benedikt Burkart: Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Ausstellungsprojekt im historischen museum frankfurt

Fotogeschichte
Beiträge zur Geschichte und Ästhetik der Fotografie
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